HAUS am KLEISTPARK | Projektraum | Profil



© HAUS am KLEISTPARK, Blick in den Projektraum und Papierwerkstatt

Der Projektraum des Haus am Kleistpark existiert seit 2015. Er ist ein Raum des Experiments und wird flexibel für Ausstellungsvorhaben, Buchvorstellungen und Rahmenprogramme genutzt. Der kuratorische Focus liegt auf der Förderung der künstlerischen Fotografie. Galerieleiterin ist Barbara Esch Marowski. 

HAUS am KLEISTPARK I Projektraum – Programm 2020

Von Januar bis März 2020 wird der Projektraum renoviert. Die Decke der Papierwerkstatt wird auf die historische Bgendecke zurückgebaut, der Fussboden wird erneuert. 

12.5. bis 28.6.2020
Log Book
Fotografien von Mike Chick
Der britisch-deutsche Fotokünstler Mike Chick reflektiert anhand des Royal Air Force Flugbuchs seines Vaters, das dessen Tätigkeit als Pilot im zweiten Weltkrieg dokumentiert, eine persönliche sowie zugleich jüngere europäische Geschichte. Im Zeitraum 2017-19 ist Mike Chick in sechsundzwanzig europäische Städte in Deutschland, Italien, Frankreich und Polen gereist, die Flugziele seines Vaters waren. 75 Jahre nach dem ursprünglichen Eintrag im Flugbuch sind zeitgenössische Nachtaufnahmen von Gebäuden, Straßen und Stadträumen entstanden, die sich mit unseren Vorstellungen von Zeit, Ort und Erinnerung auseinandersetzen.


14.7. bis 20.9.2020

I follow rivers

Fotografien von Göran Gnaudschun
Göran Gnaudschun folgt in „I follow rivers“ dem eigenen Leben in Fotografien, die fast beiläufig wirken, aber wie unabsichtlich symbolische Kraft erreichen. Es geht in Bildern und Texten um die Selbstbefragung. Wo stehe ich? Wie kam ich an diesen Punkt des Lebens? In welcher Form ist die Vergangenheit in meiner Gegenwart aufgehoben? Assoziative Bänder spannen sich durch Bilder und Zeiten. Es geht um das Dasein. In dieser sehr subjektiven Arbeit sucht Gnaudschun immer wieder den Abgleich seiner Innenwelt mit den Bildern der Außenwelt.




21.8. bis 27.9.2020

Dark Whispers


Fotografien von Beatrice Minda
Die Serie „Dark Whispers“ widmet sich dem fernöstlichen Myanmar, das durch eine rigide Militärdiktatur jahrzehntelang abgeschottet worden war. Verborgen blieben die privaten Innenräume, die von den individuellen und kollektiven Erfahrungen innerhalb der komplexen Geschichte dieses Landes erzählen. Der fotografische Blick von Beatrice Minda lässt die widersprüchlichen Aspekte der Kolonialzeit und ihrer Folgen zu. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Atmosphären verflossenen Lebens und auf die Repräsentationsformen, in denen sich die Bewohner einst zu verwirklichen suchten. Oft sind es seit Jahrzehnten unberührte Gegenstände, die vom Kosmos einer untergegangenen Welt zeugen.




9. 10. bis 13.12.2020

Berlin - Diversität der Moderne 

Fotoausstellung zum Themenjahr 100 Jahre Groß-Berlin, kuratiert von Gabriele Muschter und Uwe Warnke
Zehn prominente Fotograf/innen werfen aus dem Zeitempfinden heraus Schlaglichter auf das sich bis heute ständig verändernde Berlin. Erinnerungskultur wird hier auch ästhetisch wahrnehmbar. Es werden individuelle, jedoch über das Subjektive hinausgehende Perspektiven vorgestellt und als Beitrag zu einem lebendigen Diskurs angeboten. Das Projekt wird sowohl in der Großen Ausstellungshalle als auch im Projektraum präsentiert.



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