HAUS am KLEISTPARK – Projektraum

2018

Eine Ausstellung im Rahmen des Monats der Fotografie
1980. In Berlin.
Fotografien von Heiko Sievers



© 01_18_ Heiko Sievers, o.T., 1981
Link zur Einladung

Heiko Sievers, seit 2010 Leiter des Goethe-Instituts in Neu-Delhi, präsentiert in dieser Ausstellung Aufnahmen aus dem West-Berlin der frühen 1980er Jahre. Die Fotografien zeigen Menschen unterwegs in der Stadt und etwas von der Atmosphäre Berlins, vor allem aber das Lebensgefühl des Autors damals. Die Arbeit hat sich aus flüchtigen Wahrnehmungen entwickelt und wurde zum Projekt, als Heiko Sievers in die Werkstatt für Photographie von Michael Schmidt in Berlin Kreuzberg aufgenommen worden war.
Das gleichnamige Buch erschien 2016 bei Peperoni Books.






Eindrücke von der Eröffnung: Heiko Sievers (Mi)   |    Barbara Esch Marowski, Heiko Sievers, Thomas Weski

19.10. – 9.12.2018
HAUS am KLEISTPARK
 | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

 






Über Land
Landschaftsfotografien von Peter Oehlmann



© Peter Oehlmann, bei Stepantsminda, Georgien, 2015 

Link zur Einladung

Das Verständnis von Landschaft ist mit sich historisch verändernden Konzepten verbunden und kann als Phänomen der Neuzeit aufgefasst werden, das in seiner Darstellung immer auch vom zeitgenössischen Ideenkanon zum Thema Natur zeugt.
Der Fokus des Fotografen Peter Oehlmann liegt auf der vom Menschen gestalteten Natur und den Folgen, die daraus erwachsen. Ihn interessieren das Land als knapp werdende Ressource ebenso wie die sich wandelnden Vorstellungen von idealen Landschaften. Für ihn sind Landschaften auch Bilder menschlichen Wirkens, die von der Vorläufigkeit des scheinbar Ewigen zeugen.
Peter Oehlmann, *1953, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Der Künstler hat vielfach national und international ausgestellt, u.a. war er 2012 in der Ausstellung Geschlossene Gesellschaft – Künstlerische Fotografie in der DDR 1949 – 1989 vertreten. Seine Arbeiten befinden sich in namhaften Sammlungen, u.a. der Berlinischen Galerie, der Stiftung Moritzburg oder dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst, Cottbus.

 
 
 
 
Eindrücke von Ausstellung und Eröffnung | Peter Oehlmann im Gespräch



24.8. – 30.9.2018
HAUS am KLEISTPARK
 | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

www.peteroehlmann.de







SAYEDA – Frauen in Ägypten

Fotografien von Amélie Losier



© Amélie Losier, Nadia Ali Abdala, Sadat City, 2014

Link zur Einladung

Vor dem Hintergrund des Umbruchs in den arabischen Ländern ist die französische Fotografin Amélie Losier zwischen 2014 und 2016 mehrfach nach Ägypten gereist, um mit der Kamera der Frage nachzugehen: Was bedeutet es heute, eine Frau in Ägypten zu sein?
Sie hat Frauen aller gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen getroffen, verheiratete und unverheiratete, religiöse und säkulare, städtisch und ländlich sozialisierte, verschleierte und unverschleierte, Frauen mit und ohne berufliche Ausbildung. Sie hat sie interviewt und porträtiert, war bei ihnen zu Hause und mit ihnen unterwegs auf den Straßen. Ihre Fotos und Interviews geben einen tiefen, facettenreichen Einblick in eine Welt jenseits der gängigen politischen Nachrichten.

Amélie Losier nützt das Medium Fotografie, um sich auf die Seite der Frauen zu stellen. Entstanden sind Kompositionen aus Licht und Raum, die durch die unverstellte Nähe zu den Protagonistinnen überzeugen. Die Künstlerin studierte Dokumentarfotografie bei Arno Fischer in Berlin an der FAS (Fotografie am Schiffbauerdamm). Seit 2005 arbeitet sie als freie Fotografin vor allem an sozialen Reportagen, die auf Menschen in ihren Welten fokussieren. 

Das dreisprachige Buch SAYEDA. Frauen in Ägypten erschien im Verlag Nimbus. Kunst und Bücher.

Wie Frauen in Ägypten leben: Fotos von Amélie Losier
22.04.2018 | 6 Min. | UT | Verfügbar bis 22.04.2019 | Quelle: Das Erste
Wie stellt sich die Situation für Frauen heute in Ägypten dar? Nach der Revolution? Die Fotografin Amélie Losier hat sich aufgemacht, ägyptische Frauen in ihrem Umfeld zu porträtieren - fernab westlicher Klischees der arabischen Frau.

Blicke in die Ausstellung

 
 
 
   
Amélie Losier bei der Buchvorstellung; Barbara Esch Marowski, Amélie Losier, Franziska Schmidt; Publikum am Eröffnungsabend



27.4. – 29.7.2018
HAUS am KLEISTPARK
 | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

 

Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds,
sowie mit freundlicher Unterstützung des Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur





In einem anderen Land

Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland



© Erasmus Schröter, Bunker WB 54, 1995

Link zur Einladung

Das Ausstellungsprojekt thematisiert, ob und wenn ja wie sich der Wechsel konträrer Gesellschaftssysteme und in hoher Geschwindigkeit sich fortentwickelnde Technologien auf die künstlerische Arbeit von Fotograf/innen auswirken können. Am Beispiel von zwölf fotografischen Positionen aus Deutschland von 1976 bis heute werden ablesbare Veränderungen im Werk – politische, persönliche, kulturelle und technologische –  sichtbar gemacht.
Zu sehen sind Arbeiten von: Tina Bara, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Caroline Dlugos, Else Gabriel, Franz John, Barbara Klemm, Matthias Leupold, Manfred Paul, Rudolf Schäfer,  Erasmus Schröter, Maria Sewcz.
Das thematische Spektrum der ausgestellten Arbeiten reicht von manifestierter Wirklichkeit in der Fotografie über die Inszenierung als Versuch, neue Wirklichkeiten zu erschaffen bis zur medialen Erweiterung von der Fotografie zur Aktion und zum Film. Fotografie und Transformation, die Würde des Alltäglichen als Gegenstand der Fotografie und Fotografie als Gleichnis existenzieller Fragen menschlichen Seins sind weitere inhaltliche Schwerpunkte.
Kuratiert von Gabriele Muschter und Uwe Warnke.

Ausstellung 

   
   
   

Eröffnung

12.1. – 29.3.2018
HAUS am KLEISTPARK

HAUS am KLEISTPARK I Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
Info-Telefon 90 277- 6964 

U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

Vermittlungsprogramm für Schulklassen,
Informationen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon 030 / 266 42 22 42 / 44

Rahmenprogramm
Donnerstag 25. Januar 2018, 19 Uhr

Transformation - von Künstlern erlebt. Filmische Interviews mit einigen
der ausstellenden Künstler/innen, anschließend Gespräch mit den Kuratoren

Sonntag 4. Februar 2018, 16 Uhr
Lange Weile, Foto-Film 2016 von Tina Bara,
anschließend Gespräch mit der Künstlerin

Donnerstag 22. Februar 2018, 19 Uhr
Lighter than Orange, Film von Matthias Leupold, 72 min, engl. mit dt. Untertiteln,
anschließend Gespräch mit dem Künstler

Sonntag 4. März 2018, 16 Uhr
Kuratorenführung mit Gabriele Muschter

Sonntag 18. März 2018, 16 Uhr
Kuratorenführung mit Uwe Warnke


weitere Stationen der Ausstellung:
riesa efau. Kulturforum Dresden
12.4. – 1.7.2018

Kunsthalle Erfurt
15.7 – 23.9..2018

 

 

mit freundlicher Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung

  

gefördert aus Mitteln der Stiftung Preußische Seehandlung
                         

 


TOP