Die 30. Ausschreibung zum Foto-Arbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK 2019 ist beendet.




#1 San Francisco 2017/2018, Living Room © Jana Sophia Nolle
Die Jury, bestehend aus Peter Bialobrzeski (Vorsitz), Barbara Esch Marowski, Melina Papageorgiou, Hengameh Hosseini Sereshki und Marc Volk hat das Stipendium in Höhe von 3.000 Euro an Jana Sophia Nolle für ihren Projektvorschlag „Living Room“ vergeben. Für die projektierte, performativ-fotografische Arbeit beabsichtigt Jana Sophia Nolle, behelfsmäßige Unterkünfte Obdachloser im Bezirk in den Wohnzimmern wohlhabender Städter aufzubauen und zu fotografieren.
Ihre bisherigen Installationen in Wohnzimmern San Franciscos’ überzeugen sowohl durch ihre skulpturale Qualität, als auch durch die fotografische Übersetzung. Das Stipendium ermöglicht es der engagierten jungen Künstlerin, ihr Werk kongenial zu erweitern und den Rezipienten eine zeitgenössische Fragestellung in neuer, bisher ungesehener Weise nahezubringen.

Auch im nächsten Jahr wird das Fotoarbeitsstipendium des Haus am Kleistpark ausgeschrieben werden. Ab Sommer 2020 stehen die Unterlagen an dieser Stelle online.
 Gefördert wird zeitgenössische Fotografie, die sich im weitesten Sinne mit der Realität des Großstadtbezirks Tempelhof-Schöneberg auseinandersetzt. Nicht nur der Stadtraum und die Menschen, sondern auch die soziographisch-psychologische Realität des Bezirks und seiner Ortsteile können Thema der Arbeit sein.

Dem Arbeitsstipendium liegt ein Verständnis von künstlerischer Dokumentarfotografie zugrunde, das eine Spanne ästhetischer Konzepte und Ausdrucksformen von der klassischen Autorenfotografie bis zu konzeptuellen Arbeiten zulässt. Ziele des Stipendiums sind die Künstler_innenförderung und die Erweiterung der zeitgenössischen Fotosammlung bzw. des Archivs des Haus am Kleistpark.

Eine Fachjury wählt den Stipendiaten/die Stipendiatin aus. Mitglieder der Jury waren u.a.: Prof. Tina Bara, Peter Bialobrzeski, Ulrich Domröse, Janos Frecot, Göran Gnaudschun, Dr. Matthias Harder, Dr. Katharina Hausel, Dr. Enno Kaufhold, Ursula Kelm, Arwed Messmer, Elisabeth Moortgart, Helga Paris, Prof. Manfred Paul, Frank Schumacher, Inka Schube, Maria Sewcz, Dr. Christiane Stahl, Marc Volk, Ulrich Wüst.

Die bisherigen Preisträger heißen: Karine Azoubib, Peter Bajer, Caroline Böttcher, Ute und Bernd Eickemeyer, Ludovic Fery, Daniela Friebel, Fred Hüning, André Kirchner, Wolf Klein, Hans-Peter Klie, Natalie Kriwy, Karl-Ludwig Lange, Anna Lehmann-Brauns, Thomas Leuner, Winfried Mateyka, Michael Nager, Ildar Nazyrov, Jens-Oliver Neumann, Ursula Paletta, Melina Papageorgiou und Hengameh Hosseini Sereshki, Lothar-Michael Peter, Nelly Rau-Häring, Florian Rexroth, Daniel Seiffert, Frank Silberbach, Orit Simantov, Julian Slagmann und Max Schwarzmann, Arnd Weider, Janina Wick.



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