HAUS am KLEISTPARK | Profil



Foto: Gerhard Haug

Der als HAUS am KLEISTPARK bekannte Ausstellungsort ist mit mehr als 240 m2 Ausstellungsfläche werden sowohl in Berlin lebende, zeitgenössische Künstler/innen gefördert als auch international relevante künstlerische Positionen vermittelt. Im Rahmen der Künstler/innenförderung wird jährlich der Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK ausgelobt.
Ein Schwerpunkt der kuratorischen Arbeit liegt auf der künstlerischen Fotografie, was auch in der jährlichen Ausschreibung des Foto-Arbeitsstipendiums deutlich wird.
In kulturhistorischen Ausstellungen werden gesellschaftliche Transformationsprozesse im Diskurs begleitet.
Kooperationen wie die mit der Kunststiftung Poll, dem Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V., dem Frauenmuseum Berlin, dem Landesarchiv Berlin, der Universität der Künste, der Karl-Hofer-Gesellschaft oder dem Aktiven Museum sind wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. Die Galerie bietet ein Vermittlungsprogramm für Schulen an.
Leiterin der Galerie ist Barbara Esch Marowski.

 

HAUS am KLEISTPARK – Programm 2018

Gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung.
12.1. –  29.3.   In einem anderen Land
Transformationsprozesse an Beispielen zeitgenössischer Fotografie in Deutschland

Das von Gabriele Muschter und Uwe Warnke kuratierte Ausstellungsprojekt thematisiert, wie sich der Wechsel konträrer Gesellschaftssysteme, in hoher Geschwindigkeit sich fortentwickelnde Technologien auf das Werk von Fotograf/innen auswirken können. Am Beispiel einer Auswahl künstlerischer Fotografie in Deutschland von 1976 bis heute werden ablesbare Veränderungen – politische, persönliche, kulturelle und technologische – sichtbar gemacht. Zu sehen sind Werke von: Tina Bara, Christian Borchert, Kurt Buchwald, Caroline Dlugos, Else Gabriel, Franz John, Barbara Klemm, Matthias Leupold, Manfred Paul, Rudolf Schäfer, Erasmus Schröter, Maria Sewcz.

14.4. – 22.4.2017   25 Jahre Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg – Einblick in das junge kreative Potenzial 
Anlässlich ihres 25sten Jubiläums gibt die Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg ein zehntägiges Intermezzo. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 20 Jahren präsentieren die Werke, die sie in Schulklassenprojekten oder in ihrer Freizeit unter Anleitung erfahrener Kunstpädagog*innen oder Künstler*innen im letzten Jahr geschaffen haben.

4.5. – 29.7.   Berlin<>Rio: Spuren und Erinnerungen 
Ausstellungs- und Buchprojekt von Andreas Valentin

Das Projekt Berlin<>Rio thematisiert die Lebenslinie einer Familie in unterschiedlichen politischen und kulturellen Systemen anhand der räumlichen und zeitlichen Bewegungen des Verbandes über drei Generationen. Am Beispiel der jüdischen Familie Valentin Manheimer wird ihr gesellschaftlicher Aufstieg im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, ihre Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus, die Emigration und Etablierung in Brasilien sowie die Re- Migration nach Deutschland thematisiert. Der Kurator Andreas Valentin arbeitet mit historischen Fotografien und Dokumenten vornehmlich aus dem Familienarchiv, mit daraus erstellten Fotofilmen und mit Re-Enactments in Form aktueller Fotografien.
Zuletzt wurde das Projekt mit einem Preis der brasilianischen Nationalen Kunststiftung ausgezeichnet.

31. 8. – 30.9.   Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2018
Im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Berliner Künstler/innen zeigen wir in dieser Gruppenausstellung Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2018. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsunterlagen dazu finden Sie ab März 2018 auf dieser Website unter dem Button „Kunstpreise“.

12.10. – 9.12.   Die West-Berliner Jahre – Fotografien von André Kirchner 1981 bis 1990
 André Kirchner läutet den Monat der Fotografie im HAUS am KLEISTPARK ein. Der vornehmlich mit der Plattenkamera arbeitende Künstler steht mit seinem Werk in der Tradition der Stadtfotografie, wie sie von F. Albert Schwarz, Hermann Rückwardt, Georg Bartels, Waldemar Titzenthaler, Heinrich Zille und Max Missmann begründet und etabliert wurde. André Kirchner begann vor mehr als 35 Jahren, Berlin zu fotografieren. Aus Anlass seines 60igsten Geburtstages sind in dieser Ausstellung seine frühen Aufnahmen zu sehen.




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