HAUS am KLEISTPARK


2017


STAGES
Fotografien von Sabine Schründer



© Sabine Schründer, Pavilion, Projektion, 2017
Link zur Einladung

In der Einzelausstellung STAGES verbindet Sabine Schründer (*1973) mit einem installativen Ausstellungskonzept Werkgruppen der letzten 12 Jahre. Orientierung, Identitäten und die Stellung des Einzelnen in der heutigen Gesellschaft sind wiederkehrende Aspekte ihrer fotografischen Projekte. Die größtenteils inszenierten und konstruierten Bildwelten berühren Themen wie Sicherheit, Kontrolle oder Isolation und figurieren dabei latente emotionale Zustände. Es sind mehrschichtige, assoziative und bisweilen irritierend wirkende Interpretationen von gegenwärtigen Realitäten. Mit einer Faszination für das Nicht-Greifbare zeigt Sabine Schründer ungewöhnliche visuelle Übersetzungen von inneren Räumen in der Außenwelt.

Während der Ausstellung erscheint das Künstlerbuch PAVILLON


Blicke in die Ausstellung

   
   
   
   



13.10. – 10.12.2017
HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstr. 6/710823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei

U7 Kleistpark, Bus M 48, M 85, 106, 187, 204

www.sabine-schruender.de

Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts





Drei kommunale Galerien in Kooperation
IN DEN RAUM ZEICHNEN umreißen verdichten spuren
Eine Ausstellungsreihe über die Linie als konstituierende Struktur und Instrument zur Erschließung von Volumen und Raum, ein Projekt über Skulptur in Berlin. Idee und Konzept: Claudia Busching und Pomona Zipser

 

© Olaf Bastigkeit, conatus 2, 2017, Aluminium, Kunstfell, Schafsfell, Kunststoff, Lüftungsmotor, Steuerung, Stromkabel, 190 x 350 x 350 cm


Link zur Einladung

Die Ausstellungsreihe der Malerin Claudia Busching und der Bildhauerin Pomona Zipser in den drei kommunalen Galerien HAUS am KLEISTPARK , Galerie Parterre und Galerie Nord untersucht künstlerische Formen der Aneignung von Raum sowie der Produktion dreidimensionaler Objektwelten. Anhand der vorgeschlagenen Lesarten linearer Skulptur – umreißen, verdichten, spuren – leistet sie einen Beitrag zum aktuellen Kunstdiskurs über die Linie.

spuren: Der Titel der Ausstellung im HAUS am KLEISTPARK meint Spuren legen. Zu sehen sind eine Raumzeichnung von Asako Tokitsu, die sich über drei Räume erstreckt, eine Installation über zwei Stockwerke im Treppenhaus von Johannes Pfeiffer, ein Video von Bignia Wehrli, eine raumbezogene Lichtarbeit von Kerstin Ergenzinger, Arbeiten von Olaf Bastigkeit, Hartmut Böhm, Ka Bomhardt, Claudia Busching, Carola Dinges, Renate Hampke, Axel Lieber, Ev Pommer, Ursula Saxund Beate Terfloth
Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, sich durch die räumlichen Kompositionen zu bewegen, die sich in erster Linie intuitiv erschließen. Skulptur, Installation und Video, kleine oder ausufernde, zeitgenössische Positionen bekannter und weniger bekannter Künstler/innen setzen den Raum unter Spannung. Interaktionen und ungewohnte Nachbarschaften der ausgestellten Werke bringen verborgene inhaltliche Korrespondenzen zum Vorschein.
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Zur Ausstellungsreihe erscheint ein Katalog im Metropol Verlag.

Das Projekt IN DEN RAUM ZEICHNEN wird gefördert von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst und von der WILLMS NEUHAUS STIFTUNG – Zufall und Gestaltung

spuren, Haus am Kleistpark, 16.6. – 13.8.2017

Kunstvermittlung für Schulklassen 27./ 28./ 29. 6, 
Anmeldung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
030/ 266 42 22 42 / 44

Rahmenprogramme
5. Juli, 20 Uhr, Bettina Güldner, Kunsthistorikerin
Erlebe im Vorübergehen! Beiläufige Betrachtungen zur Kunst im öffentlichen Stadtraum

12. Juli, 19 Uhr, Nicola Kuhn, Katalogpräsentation

Programm Kooperationspartner
umreißen, Galerie Parterre Berlin, 
26.4. – 18.06., Eröffnung 25.4., 19 Uhr
verdichten, Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten, 
20.05. – 24.06., Eröffnung 19.5., 19 Uhr 
spuren, Haus am Kleistpark, 
16.6. – 13.8., Eröffnung 15.6., 19 Uhr 


Blicke in die Ausstellung, Werke von:

Johannes Pfeiffer, Olaf Bastigkeit

 
Renate Hampke, Beate Terfloth, Hartmut Böhm, Kerstin Ergenzinger


Claudia Busching, Aiko Tokitsu, Ursula Sax


Axel Lieber, Ka Bomhardt

Bignia Wehrli, Eugen Blume spricht zur Eröffnung

16.6. – 13.8.2017
HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstr. 6/710823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei 


www.kunstverein-tiergarten.de | www.galerieparterre.de




Bahnbogen 22 bis 79, Gleisdreieck Berlin 1964/2014
Sequenzen von Janos Frecot und André Kirchner

 


© Janos Frecot, Bahnbogen 51/50, Berlin 1964


Link zur Einladung

In diesem gemeinsamen Projekt zeigen Janos Frecot, vielen bekannt als ehemaliger Leiter der Fotosammlung der Berlinischen Galerie, und der Stadtfotograf André Kirchner fotografische Sequenzen der Bahnbögen auf dem Gleisdreieck Berlin aus den Jahren 1964 und 2014. 

Janos Frecot, der seit 1947 und bis in die sechziger Jahre immer wieder am Bülowbogen wohnte, lernte das Gelände früh kennen und schätzen; insbesondere das Ineinander von verwilderter Natur und verfallenden technischen Bauten hatte es ihm angetan. Er nahm die endlos lange gelbe Ziegelmauer der Bahnbogenreihe 22-79 als komplettes Panorama auf Großformat-Negativen auf. Daß der amerikanische Fotograf Ed Ruscha mit seinem „Sunset Strip“ nahezu gleichzeitig etwas sehr ähnliches schuf, hat er erst viele Jahre später erfahren. 

Fünfzig Jahre später machte André Kirchner, der Anfang der achtziger Jahre nach Berlin kam und ebenfalls nicht weit entfernt vom Gleisdreieck lebte, die durch die neuen Fernbahngleise zum Hauptbahnhof stark dezimierte Bahnbogenreihe zum Thema einer an präziser Dokumentation orientierten Fotosequenz.

Beide Sequenzen zeigen im Abstand eines halben Jahrhunderts die Veränderungen eines technischen Bauwerks, des ehemaligen Bahnviadukts zum Potsdamer Ringbahnhof, das fünfzig Jahre lang von der Natur und wechselnden Nutzern durch Wildwuchs und Verfall umgestaltet wurde, bis Anfang 2015 auch der Rest des alten Viadukts abgerissen wurde. Nicht zuletzt zeigt die Ausstellung an diesem innerstädtischen Areal, wie sich gesellschaftspolitische Veränderungen im Stadtbild manifestieren.

Blicke in die Ausstellung




Eindrücke von der Eröffnung  |  Florian Ebner



Janos Frecot  |   Barbara Esch Marowski, Stadträtin Jutta Kaddatz, André Kirchner, Janos Frecot, Florian Ebner 

Heide Springer, Christiane Stahl   |   Ulrich Domröse, Janos Frecot

24.3. - 24.5.2017
HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstr. 6/710823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei 


www.janosfrecot.de www.andrekirchner.de




Anne Heinlein und Göran Gnaudschun
Wüstungen – geschleifte Orte an der innerdeutschen Grenze

Fotografie


© Anne Heinlein, Groß Grabenstedt I, Altmarkkreis Salzwedel/Sachsen-Anhalt, erstmals urkundlich erwähnt: 1291, gewüstet: 1986


Link zur Einladung

Das Ausstellungs- und Buchprojekt von Anne Heinlein und Göran Gnaudschun thematisiert  geschleifte Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, die zwischen 1952 und 1988 im ostdeutschen Regierungsauftrag dem Erdboden gleichgemacht wurden. Zu diesem Feld gehören Ortschaften, die das freie Schussfeld gestört haben, die schlecht zu bewachen waren oder die zu nah an der Grenze standen. Gnaudschun und Heinlein haben ungefähr einhundert abgeschlossene Siedlungsgebiete ausfindig gemacht: vom Einzelgehöft bis zu ganzen Dörfern. „Wüstungen“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte, die auf verschiedenen Ebenen mit dokumentarischem Material arbeitet.

Um zu verstehen, warum die Orte gewüstet wurden, haben Heinlein und Gnaudschun zum einen nach den zeithistorischen Hintergründen in Archiven von Stasi, Grenztruppen, Bundesgrenzschutz und in Museen recherchiert. Zum anderen haben die Künstler Zeitzeugen interviewt und in deren privaten Fotoalben nach Sinnbildern gesucht. Viele dieser Dokumente sind in der Ausstellung zu sehen.

Im gleichzeitig erscheinenden Buch bringt Göran Gnaudschun in seinen Texten das eigene Erleben an den Orten, die Geschichten von ehemaligen Bewohnern und Aktenauszüge zusammen. Anne Heinlein hat großformatige schwarz-weiße Landschaftsfotografien von den Orten gemacht, an denen seit Jahrzehnten nichts Gebautes mehr steht. Wiesen, Wälder, Landschaftsecken und kleine Flächen sind zu sehen, in denen der Betrachter wie auf einer leeren Bühne Häuser, Straßen und Höfe imaginieren kann. Scheinbar ist es Landschaftsfotografie, aber mit dem Wissen hinter dem Bild wird es zum Reflexionsraum über die Bedeutung von Heimat und deren Verlust, aber auch über die Natur, die sich von allem ungerührt ihren Raum wieder erobert.

Anne Heinlein (*1977) und Göran Gnaudschun (*1971)  sind in Potsdam geboren und leben dort. Beide haben an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Bildende Kunst bei Timm Rautert studiert und arbeiten im Bereich der künstlerischen Fotografie. Gnaudschun war zuletzt mit der Arbeit „Alexanderplatz“ in aller Munde. Momentan ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Anne Heinlein hat für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. 2016 den Nachwuchsförderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg. 

Blicke in die Ausstellung







Eindrücke von der Eröffnung


Anne Heinlein, Gören Gnaudschun (re)


Inka Schube spricht


Eindrücke vom Künstlergespräch und der Buchvorstellung im HAUS am KLEISTPARK, Kunstamt Tempelhof-Schöneberg/Berlin am Mittwoch, dem 25. Januar 2017 um 19 Uhr. Moderation Marion Brasch


© HAUS am KLEISTPARK, Kunstamt Tempelhof-Schöneberg/Berlin


14.01.  –  5.3.2017

HAUS am KLEISTPARK

Grunewaldstr. 6/710823 Berlin-
Schöneberg
Di-So 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei 

Das Projekt wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.


www.anneheinlein.de www.gnaudschun.de


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HAUS am KLEISTPARK

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

 

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr, ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt freiEröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoffwww. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)

 

 

HAUS am KLEISTPARK

 

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

 

Foto 01: Jugendkunstschule, ohne Bildunterschrift

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

 

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr,

ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt frei

Eröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoff

www. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)

 

HAUS am KLEISTPARK

 

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

 

Foto 01: Jugendkunstschule, ohne Bildunterschrift

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

 

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr,

ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt frei

 

HAUS am KLEISTPARK

 

"Kunst-Stücke"

Arbeiten aus Kursen und Projekten der Jugendkunstschule Tempelhof-Schöneberg

 

Foto 01: Jugendkunstschule, ohne Bildunterschrift

 

Das HAUS am KLEISTPARK freut sich, künstlerische Bildungsarbeit aus dem Bezirk präsentieren zu können. In der Ausstellung „Kunst-Stücke“ zeigen mehr als 150 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ihre Werke, die sie vormittags in Schulklassenprojekten bzw. in ihrer Freizeit, nachmittags und in den Ferien unter Anleitung von Kunstpädagogen und Künstler/innen hergestellt haben.

Zu sehen sind ca. 200 Zeichnungen, Acrylbilder und  Objekte aus Holz, Keramik und Stoff. Es ist ein Querschnitt der umfangreichen künstlerischen Produktion, die in den letzten 6 Monaten in der Jugendkunstschule statt gefunden hat.

 

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstraße 6 – 7, 10823 Berlin
12.12.2011 bis 15.1.2012, Mo bis Frei 9 bis 18 Uhr, Sa/ So 10 – 16 Uhr,

ab 23.12. 2011 bis 1.1.2012 geschlossen, Eintritt frei

Eröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoff

www. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)

 

Eröffnung Sonntag, 11.12.2011, 11 Uhr, Einführung Prof. Jörg Funhoff

www. hausamkleistpark-berlin.de (aktuell/ Haus am Kleistpark)