GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM | Profil



Foto: Gerhard Haug

U-Bahn und Metrobusse fahren fast bis vor die Haustüre des ehemaligen Schulhauses von Mariendorf aus dem Jahr 1873. Im Hochparterre des heutigen Tempelhof Museums befindet sich die kommunale Galerie. Hier stellen in Kabinettausstellungen professionell arbeitende Künstler/innen aus und werden Ausstellungen zu kulturhistorischen Fragestellungen präsentiert. In den Sommermonaten bietet die Galerie engagierten ortsansässigen Künstler/innen ein Forum. Die Kunst kommt dahin, wo die Menschen leben. Galerieleiterin ist Barbara Esch Marowski.


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM 2018

18.1. – 18.3.   Oder-Neiße, Fotografien von Mike Chick
Zeitspuren sind das große Thema von Arnd Weider. Bisher hatte der Künstler dabei die Relikte unterschiedlicher gesellschaftspolitischer Systeme im Focus, nun wirft er einen Blick nach innen, auf die persönliche Welt. In der ausgestellten Arbeit EA beschäftigt sich der Fotograf Arnd Weider mit der Möglichkeit, Erinnerungen an eine persönliche Vergangenheit mit den Mitteln der Fotografie zu sichtbar zu machen. 

20.4. – 18.6.   Das Frauenmuseum Berlin zu Gast:
Susanne Kienbaum und Hye Young
Die intime Situation in der Galerie im Tempelhof-Museum bietet den idealen Rahmen für eine Ausstellung von zwei Künstlerinnen, die ein gemeinsames Ausstellungskonzept realisieren. Das Frauenmuseum Berlin bespielt die Galerie im Frühjahr mit einem Kammerspiel, bei dem es zum  Zusammenklang der Arbeiten der Künstlerinnen Susanne Kienbaum und Hye Young kommt.

29.6. – 12.8.   Achte Tempelhofer Kunstausstellung
Zum achten Mal in Folge zeigen ortsansässige, semi-professionell arbeitende Künstler/innen ihre Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie. Auch in diesem Jahr steht die Ausschreibung unter einem Motto. Bewerbungsunterlagen zur Teilnahme können ab Ende Januar unter 030/ 90 277 – 6964 angefordert werden. Verantwortliche Ansprechpartnerin ist auch in diesem Jahr die Kunsthistorikerin Julia Kochanek.

7.9. – 11.11.   Monat der Fotografie
Gabriela Torres Ruiz - Silence

In der Serie Silence stellt Gabriela Torres Ruiz Landschaftsmotive und Innenraumaufnahmen in Diptychen gegenüber, die durch die  Wechselwirkungen von Licht, Farbe und Raum bestechen. Der abgebildete Verfall der Gebäude neben ursprünglich anmutenden Berg- und Waldlandschaften verweist auf den Kreislauf zwischen Architektur und Natur, die sich ihren Raum schließlich zurückerobert. So offenbaren die korrespondierenden Motive eine formale Verwandtschaft in Farbnuancen wie Texturen und gehen eine inhaltliche Wechselbeziehung ein.


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