GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM | Profil



Foto: Gerhard Haug

Nur wenige Kilometer vom Gelände des ehemaligen Flugfeldes Tempelhof entfernt, gut angebunden durch U-Bahn und Metrobusse, befindet sich das ehemalige Schulhaus von Mariendorf aus dem Jahr 1873. Im Hochparterre des heutigen Tempelhof Museums befindet sich die kommunale Galerie. Hier stellen in Kabinettausstellungen professionell arbeitende Künstler_innen aus und werden Ausstellungen zu kulturhistorischen Fragestellungen präsentiert. In den Sommermonaten bietet die Galerie engagierten ortsansässigen Künstler_innen ein Forum. Die Kunst kommt dahin, wo die Menschen leben. Galerieleiterin ist Barbara Esch Marowski.


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM 2019



noch bis 20.1.2019  Die Vollzähligkeit der Sterne

Fotografien von Ulrike Kolb

In der fotografischen Arbeit von Ulrike Kolb werden Raum und Objekt zum Bild. Die Künstlerin zeigt in dieser Ausstellung Fotografien von historischen Innenräumen des Wissens: Universitäten, Museen, Gedenkorte und den darin befindlichen Objekten. Zu sehen sind feine, poetische und doch strenge Kompositionen, die irritieren. Ob es sich um dreidimensionale Modelle, gemalte Bilder oder um Fotografien handelt, ist teils nicht abzulesen. 



24.1. – 17.3.2019  Schengen
Fotografien von Ruth Stoltenberg

Schengen ist ein luxemburgisches Winzerdorf, das an Deutschland und Frankreich grenzt. Hier wurde einst das Abkommen zur Abschaffung der innereuropäischen Grenzkontrollen unterzeichnet, das heute im wahrsten Sinne des Wortes an seine Grenzen stößt.
Die Fotografin Ruth Stoltenberg ist in diesem Dreiländereck aufgewachsen und interessierte sich dafür, welchen Einfluss diese Grenzöffnung nach so langer Zeit auf die unterschiedlichen Kulturen und Lebensgewohnheiten der Menschen aus den drei Nationen genommen hat. Diese Arbeit wurde mit nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichnet.

28.3. – 9.6.2019  GENAU SO UND ANDERS
Eine Ausstellung von Christina Paetsch 



Die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen. Ob gefundene Dinge des Alltags, der Botanik oder der Lebensmittelindustrie, sie sind Zeugnisse unseres Umgangs mit uns und unserer Umwelt. Die bildende Künstlerin Christina Paetsch arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Installation, Video und Fotografie. Ihre gezielt inszenierten Stillleben hinterfragen unter anderem Konsumverhalten und Schönheitsideale. Paetsch befasst sich in ihrem Werk auch mit Klimawandel, Überproduktion und Globalisierung auf sozialer Ebene. In ihren Arbeiten stellt sie unsere Sehgewohnheiten auf die Probe.



21.6. – 25.8.2019  Experimente - Neunte Tempelhofer Kunstausstellung
Zum neunten Mal in Folge zeigen ortsansässige, semi-professionell arbeitende Künstler_innen ihre Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie. Es  stellen aus: Sanaa Ammar, Antonius, Wilhelm Bongartz, Gilda Brefeld, Aenne Burghardt, Fidels Daughter, Ulla Enghusen, Volker Franzius, Marianne Hönemann-Draeger, Ernstfriedrich Jünger, Petra Klein, Karen Lang, Renate Meßmacher, Anne Niehenke-Mölders, Barbara Pfitzner, Grietje Willms.

Wer sich für das nächste Jahr bewerben möchte: Die Bewerbungsunterlagen können ab Anfang März 2020 bei Lutz Demmer oder Christiane Elfi Rückert unter
030/ 90 277-6964 angefordert werden.



5.9. – 10.11.2019  periphic
Fotografien von Christoph Schieder

Unter dem Titel: „periphic“ begann der in Tempelhof lebende Künstler Christoph Schieder 2016 mit einem neuen fotografischen Projekt. Beeinflusst von seinem Interesse an zeitgenössischer skandinavischer Fotografie fokussiert Schieder in verfremdeter ästhetischer Anmutung auf Stadtlandschaften. Es geht dem Künstler in dieser in dunklen Grautönen gehaltenen Arbeit um Wandel und Stillstand, um den inneren Zwiespalt konträrer Wünsche im Spektrum von Beständigkeit und Aufbruch.



22.11. 2019 – Januar 2020 CrossKultur zu Gast: Syrische Künstler stellen aus

Malerei von Yaser Safi und Abdul Karim Majdal Albeik

Yaser Safi und Abdul Karim Majdal Albeik waren in Syrien als Künstler etabliert, haben dort an Kunsthochschulen gelehrt und Preise/Auszeichnungen für ihre künstlerische Arbeit erhalten. Beide mussten Syrien auf Grund des dort herrschenden Krieges sowie ihrer künstlerischen Stellungnahme für Demokratie verlassen. Im Jahr 2017 waren beide Künstler Stipendiaten von Berlin Artists Connected, einer ehrenamtlichen Initiative von Berliner Kunst- und Kulturschaffenden für Kolleg_innen mit Flucht- bzw. erzwungenem Migrationshintergrund. Kurator Dr. Benno Hinkes hat für diese Ausstellung neue Arbeiten von Yaser Safi und Abdul Karim Majdal Albeik zusammen gestellt.
 



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