GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM


2018

Die Vollzähligkeit der Sterne
Fotografien von Ulrike Kolb



© Ulrike Kolb, o.T., 2016

Link zur Einladung

In der fotografischen Arbeit von Ulrike Kolb werden Raum und Objekt zum Bild.
Die Künstlerin zeigt in dieser Ausstellung Fotografien von historischen Innenräumen des Wissens: Universitäten, Museen, Gedenkorten und den darin befindlichen Objekten. Zu sehen sind feine, poetische und doch strenge Kompositionen, die irritieren. Ob es sich um dreidimensionale Modelle, gemalte Bilder oder um Fotografien handelt, ist teils nicht abzulesen. Durch die Wahl des Bildausschnitts werden die Objekte und Orte aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgelöst. Die Motive verlieren so ihre Eindeutigkeit und werden offen für neue Bezüge und Assoziationen.

Ulrike Kolb studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Joachim Brohm und wurde schon für ihre erste Serie mit Museumsbildern mit dem Aenne-Biermann-Preis für Deutsche Gegenwartsfotografie ausgezeichnet. Zuletzt stellte sie im Museum Berggruen aus.

Blicke in die Ausstellung





Eindrücke von der Eröffnung: Anna Lehmann-Brauns, Ulrike Kolb, Heide Springer  |  Göran Gnaudschun, Ulrike Kolb


Ausstellung vom 23.11. bis 20.01.2018
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
 – Eintritt frei – 





Eine Ausstellung im Rahmen des Monats der Fotografie
Gabriela Torres Ruiz – Silence



Gabriela Tores Ruiz, #9 aus der Serie Silence (Diptychon), 2013

Link zur Einladung

Die Fotografin Gabriela Torres Ruiz fokussiert in ihrem Projekt Silence auf die Aura verlassener Orte. Mit feinem Gespür für die poetischen Wechselwirkungen von Licht, Farbe und Raum stellt sie Landschaftsmotive und Innenraumaufnahmen in Diptychen gegenüber. Ihre Suche gilt natürlichen Landschaften sowie Räumen, die eine Idee von Stille vermitteln, mit der Intention, diesen durch ihre Fotografie eine fühlbare Form zu geben. Torres Ruiz entdeckt vergessene Orte, die ihres ursprünglichen Kontextes entledigt sind, deren Zustand als Sinnbild für das unaufhaltsame Fortschreiten von Zeit verstanden werden kann. Der abgebildete Verfall der Gebäude neben ursprünglich anmutenden Berg- und Waldlandschaften verweist auf den Kreislauf zwischen Architektur und Natur, die sich ihren Raum zurückerobert. 
Auf einer Metaebene thematisiert die Künstlerin das Spektrum zwischen gewachsenem und gebautem Raum. Die korrespondierenden Motive gehen nicht nur eine formale Verwandtschaft ein, sondern stehen darüber hinaus in einer inhaltlichen Wechselbeziehung. 

Das gleichnamige Buch erschien bei Hatje Cantz.

Link zur Buchbesprechung: 
"Die Aura verlassener Orte"– NDR Kultur 

Blicke in die Ausstellung

 
 
 
 
Gabriela Torres Ruiz (li) mit Gästen auf der Eröffnung

Ausstellung vom 7.9. bis 18.11.2018
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
 – Eintritt frei –

www.gabrielatorresruiz.com






MIKRO | KOSMOS
Achte Tempelhofer Kunstausstellung



Link zur Einladung

Zum achten Mal in Folge zeigen ortsansässige, semi-professionell arbeitende Künstler/innen ihre Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie in einer Gruppenausstellung in der GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM.
In diesem Jahr steht die Ausschreibung unter einem Motto: MIKRO | Kosmos. Es stellen aus:Manier Alubaidi, Antonius, Monika Bulang-Lörcher, Karin Falkenberg, Volker Franzius, Tereza Havlíková, Cornelia Hübner-Sawal, Ernstfriedrich Jünger, Horst Kemner, Birgit Laskowski, Barbara Münstermann, Carola Neumann, Anne Niehenke-Mölders, Josephine Raab und Wolfgang Wende.

Blicke in die Ausstellung

 

 

 
Ausstellung vom 29.6. bis 26.8.2018

GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
 – Eintritt frei –





Das Frauenmuseum Berlin zu Gast
STOP AND GO
Hye Young Kim und Susanne Kienbaum



© Hye Young Kim

Link zur Einladung

Das Frauenmuseum Berlin bespielt die Galerie im Tempelhof-Museum mit einem Kammerspiel, bei dem es zum Zusammenklang der raumbezogenen, multimedialen Installationen von Susanne Kienbaum und der Malerei von Hye Young Kim kommt. Zu sehen sind Arbeiten, die die Suche nach einem ganz persönlichen Ort des Ankommens und des Zuhauseseins thematisieren. Dieser Erkundungsprozess wird nicht als Kontinuum, sondern als Entwicklung erlebt, die Momente des Innehaltens als notwendiges Element einschließt.
Beide Künstlerinnen arbeiten auf sehr unterschiedliche Weise zum Thema »Heimat«. Der Begriff, der in den letzten Jahren schon fast inflationär aufgegriffen wird, bedeutet weit mehr als den physischen Ort oder den Wohnsitz, sondern ist als individuelle Verortung wie auch als Teil einer künstlerischen Selbstreflexion zu verstehen.
Susanne Kienbaum arbeitet mit den Räumen und Materialien, die sie in der jeweiligen Ausstellungssituation vorfindet. Sie bezieht sich in ihren Installationen, Videos und Objekten auf gesellschaftlich relevante Themen und bezieht dabei persönlichen Fragestellungen ein.
Ausgangspunkt der Malerei der 1980 in Seoul geborenen Hye Young Kim sind Fotos und Collagearbeiten. Die meist gegenständlichen Fragmente verwandelt sie in imaginäre, surreale Räume.

Blicke in die Ausstellung

 

 

 

 



Ausstellung vom 20.4. bis 10.6.2018
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
 – Eintritt frei –


www.frauenmuseumberlin.de





Oder-Neiße
Fotografien von Mike Chick



© Mike Chick, Kazimierz, 2014 
Link zur Einladung

Der Engländer Mike Chick recherchiert und reflektiert mit seinen Fotografien die Auswirkungen historischer Prozesse auf die Lebenswelt in der Region Oder-Neiße sowie den Zusammenhang zwischen Identität und Verortung. Inspiriert haben ihn dazu die deutschen Wurzeln seiner Familie in Szczecin.
Der Künstler verfolgt in diesem Projekt einen konzeptuell-dokumentarischen Ansatz, der das Spannungsfeld zwischen Gegenwart und Geschichte umfasst. Im Hintergrund hat ihn der Roman "Herz der Finsternis" von Joseph Conrad beeinflusst, der Entdeckung und Aneignung eines Landes und seiner Bewohner thematisiert. Die Fotografien von Landschaft und Menschen entstanden zwischen 2013-16 entlang der deutsch-polnischen Grenze.
Zum Projekt ist das Buch Oder-Neiße erschienen.

Blicke in die Ausstellung

   
    

www.mikechick.com


Ausstellung vom 19.1. bis 18.3.2018
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
 – Eintritt frei –




Souvenirs d’Afrique 
Fotografien und Fotogramme von Gerda Schütte




© Gerda Schütte, Souvenirs d‘Afrique, 1993, 100 x 60 cm, aus einer Serie von 3 analogen Fotografien, PE-Papier auf Aluminium gezogen
Link zur Einladung

Ausgehend von einer ihrer letzten analogen Fotografie-Serien, den "Souvenir d'Afrique", nähert sich die seit 40 Jahren in Paris lebende Künstlerin Gerda Schütte in neuen Werken dem alten Thema und konzentriert sich auf das Medium des Fotogramms, dem sie ungeahnte bildnerische Möglichkeiten entlockt. Die Ausstellung ergänzt die von Semjon H. Semjon ausgerichtete Retrospektive zum 75. Geburtstag der Künstlerin. Aus diesem Anlass erscheint im August 2017 das 192-seitige Fotobuch Gerda Schütte – Fotografie (Kehrer-Verlag).

Blicke in  die Ausstellung

   
   
   

Semjon H.N. Semjon und Gerda Schütte, Vortrag Dr. Ludger Derenthal

Ausstellung vom 10.9.2017 bis 14.1.2018
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
 – Eintritt frei –



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