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Kathrin Linkersdorff im Programm „Draußenstadt"



Kathrin Linkersdorff, Fairies I / 2, 2020 © Kathrin LinkersdorffLink zur Einladung

Der Künstlerin Kathrin Linkersdorff geht es in ihren Fotografien von Pflanzen darum, das Wesen eines Objekts zu ergründen. In der westlichen Welt ist der Mensch bestrebt, die Natur zu dominieren. Flüsse werden begradigt, Straßen folgen Rastern - das Verständnis von Schönheit ist das Ergebnis von Kontrolle. In Japan hingegen respektieren die Menschen die Natur und ordnen sich ihr unter.

Linkersdorff ist von der japanischen Philosophie des Wabi-Sabi geprägt, die die Schönheit von Unvollkommenheit und Unvollständigkeit preist. Im präzise inszenierten Augenblick ihrer Fotografie wird das schwindende Moment von Vergänglichkeit in seiner vollen Schönheit eingefroren und verweist zugleich auf Strukturen, die unter der Oberfläche existieren.

Kathrin Linkersdorff (* 1966) ist eine der vielversprechendsten fotografischen Entdeckungen der letzten Jahre in Deutschland. Sie begann ihre Karrierae als Architektin, wesentlichen Einfluss hat ein mehrjähriger Arbeitsaufenthalt in Japan. Seit 2012 arbeitet sie erfolgreich als freie Künstlerin.

www.kathrinlinkersdorff.com


Ort: Plakatwände Potsdamer Str. 149/Ecke Alvenslebenstraße
Ausstellung: 12.11. – 14.12.2020,
Motivwechsel alle 10 Tage


„Draußenstadt“ ist ein Programm der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, das in Zeiten der Pandemie Kunstprojekte im Stadtraum fördert.





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