HAUS am KLEISTPARK | Projektraum | Profil



© HAUS am KLEISTPARK, Blick in den Projektraum und Papierwerkstatt

Der Seit März 2015 wird im Erdgeschoss des HAUS am KLEISTPARK der Projektraum bespielt, der für kurzfristige Ausstellungsvorhaben, Buchvorstellungen und Rahmenprogramme genutzt wird. Der kuratorische Focus liegt auf der Förderung der künstlerischen Fotografie.

HAUS am KLEISTPARK I Projektraum – Programm 2017

13.1. – 12.3.   Inszenation - Fotografien von Anja Nitz
Gegenstand dieser Ausstellung ist die Frage nach der Inszenierbarkeit von nationaler Identität, die Suche nach ästhetischen Konventionen in politisch genutzten Räumen. Zu sehen sind Fotografien von Anja Nitz aus Botschaftsgebäuden in Berlin, London und dem Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York.

31.3. 24.5.   Seven Seas and Landmarks | Prolog
Fotografie und Video von Susanne Wehr 
Die Künstlerin Susanne Wehr setzt sich in dieser Ausstellung mit dem alltäglichen Gebrauch von Fotografie auseinander und stellt mit ihrer Arbeit Fragen zu Identität, Realität und Authentizität im Umgang mit dem Medium. 

15.6. – 13.8.2017   Burkini, Fotografien von Melina Papageorgiou
Die Fotografin hat Frauen in Abu Dhabi, die im Burkini oder auch in anderen Kleidungsstücken verhüllt baden gingen, angesprochen, ob sie sie fotografieren dürfe. Sie thematisiert in den ausgestellten Arbeiten einen Aspekt des Alltags in Abu Dhabi, reagiert aber auch auf die Diskussion um im muslimischen Glauben begründete Kleidungscodes. 

5.9. – 8.10.2017   ORNAMENTS - Malerei von Claudio D’Ambrosio
Formen, die innerhalb eines Rasters entstehen, und ihre Wiederholung in Form einer „monotonen Wiederkehr des Immergleichen“ (Houllebecq) entsprechen einem menschlichen Bedürfnis nach Struktur, Ordnung und Abstraktion. Der Maler Claudio D´Ambrosio legt in seinen Arbeiten einen besonderen Fokus auf die Unregelmäßigkeiten im Immergleichen sowie auf die Ambivalenz von Form und Raum.

20.10. 10.12.   Wildsidewest – Fotografien von Anna Lehmann-Brauns
Anna Lehmann-Brauns hat in 2016 das Fotoarbeitsstipendium des Bezirks zuerkannt bekommen und wird nun mit einer Ausstellung im Projektraum geehrt. 2016 hat die Künstlerin eine längere Zeit in San Francisco gelebt und hat dort Interieurs von Gay Clubs fotografiert. Die Künstlerin interessiert der selbstverständlichere Umgang mit Sexualität und mit sexueller Identität. Lehmann-Brauns hat die Räume menschenleer festgehalten. In ihrer Arbeit fokussiert sie auf den Raum als Ort der subjektiven und kollektiven Erinnerung.


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