HAUS am KLEISTPARK – Projektraum

2017


ORNAMENTS
Collagen und Wandarbeiten von Claudio D´Ambrosio


© Claudio D´Ambrosio, o.T., 2017, Collage auf Papier, 52x73 cm


Link zur Einladung

Das Ornament ist eine Urform der Kunst, die identitätsstiftend ist. Strukturen, die innerhalb eines Rasters entstehen, ihre Wiederholung in Form einer monotonen Wiederkehr des Immergleichen entsprechen einem menschlichen Bedürfnis nach Ordnung und Abstraktion. Feine Unterschiede und Unregelmäßigkeiten in Farbe und Linie wie auch die Ambivalenz von Form und  Raum sind Abweichungen von der Ordnung und spielen eine wichtige Rolle in den Arbeiten von Claudio D’Ambrosio. 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer Einführung von Dr. Dorothea Schöne.




Eindrücke von der Ausstellung und der Eröffnung

www.claudiodambrosio.de

5.9. –  8.10. 2017
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei



Burkini
Fotografien von Melina Papageorgiou


© Melina Papageorgiou, o.T.


Link zur Einladung | English
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Die junge Fotografin Melina Papageorgiou ist in den letzten Jahren mehrfach in muslimisch geprägte Länder gereist, etwa nach Qatar oder in die Vereinigten Arabischen Emirate. Sie war fasziniert davon, wie anders sich das Baden im öffentlichen Raum zeigt und hat Frauen fotografiert, die im Burkini oder in anderen Kleidungsstücken verhüllt baden gingen. In der Gesamtheit ist eine heterogene Serie mit Fotografien von Menschen, Straßen und Vegetation entstanden, in der uns Melina Papageorgiou ihren Blick auf eine exotisch wie künstlich wirkende Lebenswelt in der Wüste offenbart.

Melina Papageorgiou, *1981 in Freiburg/ Breisgau, aufgewachsen in Deutschland und Griechenland. Studium der Fotografie an der Ostkreuzschule sowie an der Neuen Schule für Fotografie, beide Berlin. Gaststudentin bei Joachim Brohm an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Ausstellungen u.a. in Berlin, Cambridge, Osnabrück und Athen. 2016 Nominierung für den Fotobuch Dummy Award in Kassel. Lebt und arbeitet  in Berlin.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einer Einführung von Dr. Matthias Harder. 

Blicke in die Ausstellung





Melina Papageorgiou, Matthias Harder, Barbara Esch Marowski zur Eröffnung


23.6. –  13.8. 2017
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei



Nora Bibel - Family Comes First
Großfamilienportraits aus Bangalore, Indien
Buchvorstellung Mittwoch, 31.5., 19 Uhr



Nora Bibel hat im Rahmen eines Künstlerstipendiums des Goethe-Instituts Max Müller Bhavan Bangalore indische Großfamilien fotografiert und stellte diese Portraits unter dem Titel „Family Comes First“ in der Galerie im Rathaus Tempelhof erstmalig aus.
Nun ist das Buch zum Projekt mit einem Vorwort von Matthias Harder und Texten von Christoph Bertrams, Suresh Jayaram sowie Nupur Basu erschienen und wird am Mittwoch, dem 31.5. von der Künstlerin im Gespräch mit Galerieleiterin Barbara Esch Marowski vorgestellt.

In Indien ist die traditionelle Großfamilie eine heilige Institution, die tief im hinduistischen Gedankengut verankert ist. Bei diesem Lebensmodell wohnen drei oder mehr Generationen unter einem Dach, teilen sich eine Küche, manchmal sogar ein Bankkonto. In der Regel leben die erwachsenen Söhne mit ihren Familien bei den Eltern, so dass häufig über 20 Personen in einem Haus zusammen leben. Obwohl die Idee der sogenannten „Joint-Family“ großes Ansehen genießt, wird es aufgrund der rasanten gesellschaftlichen Entwicklung in Indien schwieriger, diese Form des Zusammenlebens zu finden.

Nora Bibel interessiert das Zusammenspiel von sozialen Veränderungen und persönlichen Schicksalen. Für „Family Comes First“ hat die Künstlerin Familien unterschiedlichster Gesellschaftsschichten fotografiert. Die Fotografin versteht die in den Wohnzimmern aufgenommenen Fotografien als Inszenierung und macht im Arrangement der Menschen zueinander die jeweilige Zusammengehörigkeit deutlich. Dabei greift Bibel stilistisch bewusst auf den Stil historischer Familienportraits zurück. Lange Belichtungszeiten lassen die Menschen still vor der Kamera stehen. Geradlinig und ernst blicken sie in die Kamera und zeigen so auch, dass Inszenierung und Authentizität der Protagonisten im Bild Thema der Arbeit von Nora Bibel sind.



© Nora Bibel, Chetan |  © Nora Bibel, Lokanath

31.5.2017, 19:00 Uhr
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Eintritt frei


www.nora-bibel.de

 



Susanne Wehr
SEVEN SEAS & LANDMARKS – Prolog
Fotografie und Video


© Susanne Wehr, Palomino, 2014, Fotografie


Link zur Einladung

Die Künstlerin Susanne Wehr setzt sich in ihrer Arbeit mit dem alltäglichen Gebrauch von Fotografie auseinander. Ihre Fragestellungen zum Umgang mit dem Medium bewegen sich im Themenfeld von Identität, Realität und Authentizität. Inspiriert durch die Beobachtung, dass die digitalisierte Gegenwartsgesellschaft große Teile ihrer Identität aus wachsenden visuellen Bezügen auf und durch Fotografien bezieht, untersucht sie das Verhältnis zwischen Fotografie und Wirklichkeit.

Zentrum der Ausstellung ist ein Video, das einen Zusammenschnitt aus Filmszenen zeigt, in denen Fotografien oder der Vorgang des Fotografierens eine wesentliche Rolle im dramaturgischen Zusammenhang spielen. In der Rauminstallation aus Video und Fotografien nimmt die Künstlerin Bezug auf diese Szenen und setzt damit poetische Marksteine in einem Meer von Bildern und Wirklichkeiten.


Blicke in die Ausstellung und Eindrücke von der Eröffnung






Susanne Wehr signiert ihre Kataloge  |  v.l. Barbara Esch Marowski, Rebekka Emrich, Susanne Wehr, Dr. Birgit Möckel

31.3. –  24.5. 2017
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei


www.pictures-paradise.de

 



Inszenation
Fotografien von Anja Nitz


© Anja Nitz, Tschechische Botschaft in Berlin, Foyer, 2016


Link zur Einladung

Anja Nitz setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Institutionen von gesellschaftlicher Relevanz auseinander. Sie zeigt Innenwelten von Museumsdepots oder Botschaftsgebäuden ebenso wie die von Krankenhäusern oder Atomkraftwerken. Die Fotografin fokussiert auf Vorstellungswelten, die sich in diesen Bauten abbilden, wie das Menschenbild in einer Klinikeinrichtung oder das Verständnis von Zivilisation und Natur in der Konstruktion eines Atomkraftwerks.Über die Darstellung der Räume hinaus dokumentiert Anja Nitz historisch oder kulturell bedingte Werte und deren Veränderung.

Gegenstand dieser Ausstellung ist die Frage nach der Inszenierbarkeit von nationaler Identität, die Suche nach ästhetischen Konventionen innerhalb der räumlichen Gestaltung von offiziellen Institutionen. Anja Nitz hat in Botschaftsgebäuden in Berlin, London, und im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York fotografiert.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.


Blicke in die Ausstellung





13.1. –  12.3. 2017
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei

 

www.anja-nitz.com


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