HAUS am KLEISTPARK – Projektraum

2016


Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen
Fotoarbeitsstipendium des Haus am Kleistpark an Peter Fischer-Piel für ein fotografisches Projekt mit Mohammad, Sahar und Sara Abdulqasem, Alaa Darwish, Abed El Kader Bay, Mohammad Haidari, Abdulaziz Jamran, Abel Meseen, Aziz Salim, Bilal Urfa, Mohammad Urfa, Ahmad Yasin, begleitet von Sandra Naumann

© Abel Meseen, Selbstporträt zu Hause, 2016

 

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Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen zeigt die Situation von Geflüchteten vor, während und nach ihrer Flucht. Fotografien aus der jeweiligen Heimat – Afghanistan, Eritrea, Syrien – geben einen Einblick in die Welt, aus dersie gekommen sind. Bilder von der Flucht und der Ankunft in einem für sie noch fremden Land vermitteln uns einen Eindruck davon, was die Geflüchteten auf ihrem Weg hierher auf sich genommen haben. Seit Herbst 2015 fotografierten sie ihre ganz persönliche, individuelle Lebenssituation sowie ihren Alltag in Berlin und lassen uns in der Ausstellung Zwischen Welten daran teilhaben. 






11.11. –  11.12. 2016
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei

 


camera plana
Marc Volk - Fotografie

© 2016 Marc Volk, 22/07/2015 13:14, Pigmentprint

 

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Marc Volk setzt sich in seinem neuesten Projekt „camera plana“ intensiv mit der abbildenden Funktion von Fotografie auseinander.Visuelle Reize dominieren das zeitgenössische gesellschaftliche Leben, die Fotografie stand bis vor kurzem im Ruf der Zeugenschaft des „so ist es gewesen“. Marc Volk greift die aktuelle kritische fototheoretische Diskussion auf. Er fotografierte über einen längeren Zeitraum im Projektraum für Fotografie des Haus am Kleistpark. Dabei verwendete er unterschiedliche fotografische Stilmittel, um die Möglichkeiten des Mediums auszuloten und herauszufinden, welche Bilder ihn „wirklich“ interessieren.

Dem Publikum bieten sich abstrakte Bilder von hoher Gestaltungskraft, die ein manchmal nahezu surreal anmutendes Eigenleben entwickeln und an alles andere erinnern als an den Raum, in dem sie entstanden sind. Sie weisen so darauf hin, was zu sehen ist, was gesehen werden kann, welche Realität eine Kamera sehen kann. Die Ausstellung ist ein Vexierspiel um das Unsichtbare im Sichtbaren, ein ästhetisches und intellektuelles Vergnügen. 

Marc Volk, 1967 geboren, studierte Kommunikationsdesign an der Universität Essen sowie der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam.  Seit 1994 wurden seine Fotografien in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Viele Arbeiten erhielten Auszeichnungen, u. a. gewann er 2013 den internationalen Fotowettbewerb „My Secret Life“, der von C/O Berlin veranstaltet wurde. Marc Volk lehrt seit 2007 an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin und ist Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie. 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 


Blicke in die Ausstellung








Eric Aichinger, Barbara Esch Marowski, Marc Volk zur Eröffnung
6.9. – 30.10. 2016
HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei




Millionaires of time…
Fotografien von Anja Schäfer

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Foto: Anja Schäfer, Mirka in Košice, Slowakei 2015

In dem audiovisuellen Ausstellungsprojekt Millionaires of time…  zeichnen die Fotografin Anja Schäfer und die Hörfunkautorin Elisabeth Putz jenseits gängiger Fremdzuschreibungen ein vieldimensionales Bild der Roma,die nahe der ostslowakischen Stadt Košice in šaca bzw. Luník IX leben. Letzteres gilt als eines der größtenGhettos von Roma in Europa.
Die atmosphärischen fotografischen und auditiven Portraits zeigen die Menschen in ihrer Individualität. Sielassen einen Mikrokosmos lebendig werden, der auf übergeordnete gesellschaftspolitische Strukturen verweist.In der Ausstellungsinstallation aus Fotografien und mobilen Hörstationen entsteht ein Raum, in demdas Publikum hörend, sehend und assoziierend entdecken kann.
Rund 250.000 Roma leben in der Slowakei. „Wir können kommen, wann immer wir wollen“, sagt František,denn er sei „ein Millionär der Zeit“. Man hört oft, Roma seien aus der Zeit gefallen, sie wüssten nicht was Zeitbedeute oder aber sie hätten alle Zeit der Welt. Und František, einer der porträtierten Personen, weiß vondiesem Klischeebild und spielt damit. Wer sind „DIE ROMA“? Ein Volk? Eine Nation ohne Land – aber mit Flagge und Hymne? Die Ausstellung ist der Versuch, hinter eine Mauer aus Klischees zu blicken, an der lange und von vielen Seiten gearbeitet wurde.

Blicke in die Ausstellung




Barbara Esch Marowski, Norbert Mappes-Niediek, Anja Schäfer, Katrin Moll

HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
27.5. –31.7.2016, Di bis So 11 – 18 Uhr, Eintritt frei

www.anjaschaefer.com

Eine Ausstellung des Fachbereichs Kunst, Kultur und Museen Tempelhof-Schöneberg, gefördert durch den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien. Das Projekt wurde unterstützt vom Goethe-Institut Bratislava, dem österreichischen Kulturforum Bratislava, dem Deutschlandradio Kultur in Koproduktion mit dem RBB und dem ORF.

 


Heidestrasse

Fotografien von André Kirchner, Andreas Muhs, Jörg Schmiedekind, Wolf Jobst Siedler, Peter Thieme, Volker Wartmann und Jochen Wermann

Foto: Wolf Jobst Siedler, Motiv aus der 8-teiligen Serie „Heidestraße“, 2015

Link zur Einladung |    Künstlerinformationen

Vom Niemandsland zur Europacity Jahrzehntelang „Niemandsland“ zwischen Ost und West, soll das Gebiet um die Heidestraße zur „Europacity“ umgebaut werden. Viele alte Gebäude wurden dafür in den vergangenen Jahren abgerissen, erste neue werden gebaut. Zurzeit ist diese Gegend nördlich des Hauptbahnhofes jedoch vor allem eines: weites, flaches und wüstes Land mitten in der Stadt, zu großen Teilen mit Beton oder Asphalt versiegelt. Sieben Berliner Fotografen verfolgen den radikalen Wandel dieses zentralen Gebiets seit Jahren mit ihren Kameras. Sie waren zu jeder Tages- und Jahreszeit vor Ort, fotografierten analog und digital, schwarz-weiß und in Farbe. Ergebnis sind einzigartige Fotos von einer der größten städtebaulichen Veränderungen in Berlin aus sieben spannenden Perspektiven.
Gezeigt werden Fotografien von André Kirchner, Andreas Muhs, Jörg Schmiedekind, Wolf Jobst Siedler, Peter Thieme, Volker Wartmann und Jochen Wermann.
Die Ausstellung stellt auch die Frage nach der Zukunft der klassischen Stadtfotografie: In welchen Bildern wird Berlin für kommende Generationen weiter bestehen?

Blicke in die Ausstellung





Eindrücke von der Eröffnung



HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin
18.3. – 30.4.2016, Di bis So 15–18 Uhr, Eintritt frei




Lena Szankay

Rompecabezas
Fotoinstallation



© Lena Szankay, aus: Rompecabezas, 2015Link zur Einladung

Die Ausstellung »Rompecabezas« [dt. Puzzle, wörtlich: Kopfzerbrecher] der argentinischen Fotografin vereint eine Serie von Handyfotografien, die die visuelle Omnipräsenz politischer Agitation im Straßenbild von Buenos Aires dokumentieren.

Lena Szankay wurde 1965 in Buenos Aires geboren und wuchs in Argentinien, Deutschland und Peru auf. Als junge Erwachsene lebte sie über 20 Jahre in Berlin, bis sie vor 7 Jahren entschied, nach Argentinien zurückzukehren.
Seit ich wieder in Argentinien lebe, kann ich mich vom Thema Politik nicht fernhalten. Hier wird alles von dieser Thematik durchkreuzt, in anderem Maße, als ich es von anderen Ländern kenne. Auch zwischenmenschlichen Beziehungen, egal ob in der Arbeit, oder unter Freunden, werden davon berührt. Es fühlt sich an wie die klebrigen Reste eines Spinnennetzes. Es nimmt viel Raum ein, in meinem Kopf, in meinen Gefühlen. Ich konnte nicht gleichgültig bleiben. Ich musste irgendetwas damit machen.

Die am Lette-Verein ausgebildete Fotografin hat sich für bei diesem Projekt für die Arbeit mit der Handykamera entschieden, weil sie damit fotografieren konnte, ohne Aufsehen zu erregen.

Und weil Bilder heute wie nie zuvor angeeignet, gepostet und reproduziert werden, gehört es zum Konzept dieser Fotoinstallation, dass die Besucher Kopien der Bilder mitnehmen dürfen – einzelne Fotografien oder den Gesamtkatalog. Rompecabezas stellt das Prinzip limitierter Auflagen in des Mediums Fotografie in Frage – eines Mediums, das per se unendlich reproduzierbar ist.





www.lenikem.com

HAUS am KLEISTPARK | Projektraum
19.01. –28.02.2016, Mi bis So 15–18 Uhr, Eintritt frei
Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin

Gleichzeitig stellt Lena Szankay in der GALERIE im MUSEUM TEMPELHOF ihre Serie »Santa Fé Litoral« aus.

Dieses Projekt wurde unterstützt von MECENAZGO, Buenos Aires, Argentinien.


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