Die Ausschreibung zum 11. Kunstpreis Tempelhof-Schöneberg 2013 unter dem Titel „sub I kutan“ ist beendet.


Die  Preisträgerin Lilli Kuschle mit
Jutta Kaddatz, Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg (Mitte) und Barbara Esch Marowski, Galerieleiterin


Blick in die Ausstellung zum Kunstpreis 2013 (Foto: Gerhard Haug)


Die Jury, bestehend aus Barbara Esch Marowski, Elisabeth Lux, Susanne Ruoff,
Dr. Birgit Möckel (Vorsitz) und Thomas Wulffen hat aus 258 Einsendungen folgende Künstler/innen zur Teilnahme an der Ausstellung zum Kunstpreis ausgewählt:

Erik Andersen, Diana Artus, Özlem Dalga, Jana Engel, Matthias Fitz, Isabel Glathar, Mona Hakimi-Schüler, Ute Hoffritz, Timo Kahlen, Lilli Kuschel, Kwang-Sik Im, Petra Lottje, Reiner Maria Matysik, Mayumi Okabayashi, Ev Pommer, Maria Jauregui Ponte, Michael H. Rohde, Valerie Schmidt, Sebastian Siechold, Anja Sonnenburg und Karen Stuke.

Aus ihrem Kreis wählte die Jury am 21.8.2013 die 4 Preisträger/innen: 

1. Preis

Die Video- und Fotokünstlerin Lilli Kuschel, 2011 für den Preis für junge Filmkunst der Nationalgalerie und der dt. Filmakademie nominiert, zeigt ihre Arbeit Atlas Cinema, deren Protagonisten die Filmkulissen für Blockbuster in Marokko am Rande der Sahara sind.  

2. Preis

Das Verhältnis von Innen und Außen ist auf räumlicher wie metaphysischer Ebene Thema der Skulpturen von Ute Hoffritz. Die streng gestalteten plastischen Körper lassen sowohl Assoziationen zu architektonischen als auch organischen Formen zu und erlauben Einblicke ins Halbdunkel des Inneren.  

3. Preis

Matthias Fitz visualisiert in seiner Arbeit electromagnetic plot vom Menschen erzeugte elektromagnetische Strahlungen. Diese verwandelt der Künstler in montierte Bildsequenzen von ästhetischer Schönheit, die in ihrer irritierenden Fremdheit eine Wirklichkeit eröffnen, die weit über den erfahrbaren dreidimensionalen Raum hinausreicht.  

Sonderpreis der Jury

Karen Stuke zeigt mit der Camera obscura im Hotel Bogota aufgenommene Fotografien aus der Serie sleeping sister. Die Belichtungszeit entspricht der Dauer des Schlafes und spielt auf die Zeit der Unbewußtheit an.

Die Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport, Jutta Kaddatz, wird am Donnerstag, dem 22.8.2013, 19 Uhr im Rahmen der Ausstellungseröffnung im HAUS am KLEISTPARK die drei Preisträger/innen, die aus dem Kreis der Ausstellenden gewählt werden, auszeichnen.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Künstler/innen für die Teilnahme. Nicht ausgewählte Bewerbungen werden in der nächsten Zeit mit einem entsprechenden Schreiben zurück gesendet.

Auch für 2014 ist die Ausschreibung des Kunstpreises Tempelhof-Schöneberg geplant. Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie ab März 2014 an dieser Stelle.


TOP