Die Ausschreibung zum 26. Fotoarbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK 2016 ist entschieden.

Dezember 2016  haben die Kommunalen Galerien Tempelhof-Schöneberg zum 26. Mal das Foto-Arbeitsstipendium des HAUS am KLEISTPARK in Höhe von 3.000 Euro vergeben. Die Jury, bestehend aus Eric Aichinger, Barbara Esch Marowski, Anna Lehmann-Brauns und  Marc Volk (Vorsitz) hat am 15.12.2016 aus 28 Bewerbungen die Fotografen Julian Slagmann und Max Schwarzmann als Stipendiaten 2016  ausgewählt. 

Begründung der Jury (aus dem Protokoll): Julian Slagmann und Max Schwarzmann erhalten für ihr gemeinsames Projekt „Bildanalytische Vermessung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg in vier Schritten“ das Fotoarbeitsstipendium 2017 des Haus am Kleistpark. Sie überzeugten die vierköpfige Jury mit ihrer Idee, eine Brieftaube mit einer Minikamera auszustatten, um die Grundlage für eine randomisierte fotografische Vermessung des Bezirks zu schaffen und an den so festgelegten Referenzpunkten selbst zu fotografieren. Die Künstler setzen sich auf diese Weise mit der dokumentarischen Objektivität von Fotografie und dem Charakter historischer Archive auseinander. 
Die Jury würdigt den humorvoll-skeptischen Blick auf die Wissenschaft, wie die Hinterfragung des dokumentarischen Charakters von Fotografie, freut sich über den Regionalbezug und möchte mit der Verleihung des Stipendiums besonders den bildanalytischen Ansatz des Projekts anerkennen.

Die neue Ausschreibung wird ab April 2017 online stehen.


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