HAUS am KLEISTPARK | Profil



Foto: Gerhard Haug

Der als HAUS am KLEISTPARK bekannte Ausstellungsort ist mit mehr als 240 m2 Fläche eine der größten und traditionsreichsten kommunalen Galerien in Berlin. Hier werden sowohl in Berlin lebende, zeitgenössische Künstler/innen gefördert als auch international relevante künstlerische Positionen vermittelt. Im Rahmen der Künstler/innenförderung wird jährlich der Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK ausgelobt.
Ein Schwerpunkt der kuratorischen Arbeit liegt auf der künstlerischen Fotografie, was auch in der jährlichen Ausschreibung des Foto-Arbeitsstipendiums deutlich wird.
In kulturhistorischen Ausstellungen werden gesellschaftliche Transformationsprozesse im Diskurs begleitet.
Kooperationen wie mit der Kunststiftung Poll, dem Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V., dem Landesarchiv Berlin, der  Universität der Künste, der Karl-Hofer-Gesellschaft oder dem Aktiven Museum sind wesentlicher Bestandteil des Konzeptes.

Leiterin der Galerie ist Barbara Esch Marowski.

 

HAUS am KLEISTPARK - Programm 2017

10.1. –  5.3.   Anne Heinlein und Göran Gnaudschun
„WÜSTUNGEN – geschleifte Orte an der innerdeutschen Grenze“
(Fotografie)„Wüstungen“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte. Das Ausstellungs- und Buchprojekt von Anne Heinlein und Göran Gnaudschun thematisiert geschleifte Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, die zwischen 1952 und 1988 im ostdeutschen Regierungsauftrag dem Erdboden gleichgemacht wurden.

24.3. – 24.5.2017   Janos Frecot, André Kirchner
„Bahnbogen 22 bis 79, Gleisdreieck Berlin 1964 und 2014“
Die Ausstellung zeigt fotografische Sequenzen des Bahnviadukts auf dem Gleisdreieck-Gelände. Janos Frecot fotografierte hier 1964/65, André Kirchner 2014/15. Im Frühjahr 2015 wurden alle Bahnbögen abgerissen.

16.6. – 13.8.   „In den Raum zeichnen:
umreißen – verdichten – spuren“
30 Berliner Künstler/innen aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Video- und Medienkunst widmen sich in dieser Ausstellungsreihe dem ästhetischen und konzeptionellen Phänomen der Linie im Raum, der räumlichen Zeichnung. Die kommunalen Galerien Haus am Kleistpark, Galerie Nord und Galerie Parterre zeigen in Kooperation jeweils einen thematischen Komplex, im Haus am Kleistpark liegt der Fokus auf dem Begriff spuren.

2. 9. – 1.10.   Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2017
Im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Berliner Künstler/innen zeigen wir in dieser Gruppenausstellung Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2017. Der Preis ist  mit 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsunterlagen dazu finden Sie ab März 2017 auf unserer Website unter dem Button „Kunstpreise“. 

13.10. – 10.12.   Sabine Schründer – „PAVILION“
Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Sabine Schründer arbeitet mit dem Medium Fotografie und fokussiert in dieser Ausstellungsinstallation auf eine innere Wirklichkeit, oft in Zusammenhang mit einem bizarren Wechsel der Betrachtungsperspektive.



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