1997  Haus am Kleistpark-Foyer
Ausstellung
Schöneberger Fotopreis 1997
Hans Peter Klie

 

 


13.12.1997 Haus am Kleistpark
Ausstellung/Feier
Künstlerfest
Installation/Musik-Theater
Feier und Ausstellung zum 15jährigen Bestehen der Kommunalen Galerie HAUS am KLEISTPARK
Rahmenprogramm: Plastisches Musiktheater von Manos Tsangaris (Köln); Künstler Videos
DJ Niko Ginelli;


Fotograf: F. Müller


 

 

13.11.- 4.12.1997 Haus am Kleistpark
Ausstellung/Theater
Im Grün - 21 Jahre Zan Pollo Theater
Ausstellungs-Installation und Theaterstück
Autor: Horst Hussel
Regie und Installationskonzept: Peter Schöttle
Fotograf: F. Müller

 

 

 

7.09.- 02. 11.1997 Haus am Kleistpark
Fotoausstellung
Im falschen Körper- Transsexuelle Menschen in Deutschland
Fotografien und Texte
von Daniel und Geo Fuchs
In Kooperation mit der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (NGBK)
Beratung für Ausstellungbesucher: Christiane Zwank
Rahmenveranstaltungen: Vorträge und Diskussion mit Johanna Kamermans „Transsexualität im kulturellen Vergleich“;
Walter Gummersbach (Zentrum für Sexualwissenschaft) berichtet aus seiner Tätigkeit als Gutachter;  Christiane Zwank berichtet aus ihrem Leben als Transsexuelle ; Vortrag von Corinna Genschel

Kuratoren:  Daniel u. Geo Fuchs
Projektleitung: Katharina Kaiser


Fotograf: H. Joosten


 

 

 

29.08.- 21.09.1997  Haus am Kleistpark
Ausstellung
Offene Gesellschaft
Objekte und Installationen
Matias Bechtold, Goi, Ingeborg Lockemann, Thomas Rudolph
Kurator: Peter Funken
Projektleitung: Katharina Kaiser


Fotograf: F. Müller

 

 

 

05.06. - 29.06.1997  Haus am Kleistpark
Ausstellung
Quadratur IV
Richard Anders, Christine Bossler-Orly, Sigrun Casper, Ingeborg Görler, Christel Guhde, Ute Hildebrand, Felix-Philipp Ingold, Sandra Kellein, Ann Holyoke Lehmann, Claus Mischon, Christa Mayer, Manuel Rabek, Jutta Rosenkranz, Sabine Techel, Hanah Thiede, Karl Wunsch

" Den Text aus den Büchern befreien ", so hat eine der am Projekt beteiligten Autorinnen den Versuch beschrieben, Text sichtbar, hörbar auszustellen. Bei diesem Versuch geht es nicht allein um die Transformation in das Medium Ausstellung, sondern auch darum, inhaltliche Gemeinsamkeiten im Selbstverständnis von bildenden Künstlern und Autoren aufzufinden."
Dabei zeigt sich: Das Motiv  L e e r e läßt sich sowohl thematisch als auch strukturell bzw. textuell verhandeln. Leere heißt demnach ein Text über Leere oder die Leere eines Textes  als 'leere Struktur'
( = Konkrete Poesie ) beziehungsweise als ' Vermeidung von Sinn '.
Wir können aber als denkende Wesen gar nicht anders als Sinn zu produzieren, noch im computer – generierten Text oder im Text eines ' wahn - sinnigen' Menschen lesen wir Sinnhaftes  An dieser Stelle  beginnt die Faszination des zweiten gemeinsamen Motivs. Bei der Erfindung des fotografischen S o f o r t b i l d es  scheint das gleiche Verlangen am Werk zu sein wie bei der  Wirkungsweise mancher Gedichte oder bei den Versuchen des 'automatischen Schreibens'.:
"Den Augenblick bannen.
Dieses Ausstellungsexperiment wird als vierter und letzter Teil im Kontext des Gesamtprojekts Quadratur die Frage auswerfen, inwieweit sich schreibenden Kunst im Umgang mit  visuell/akustischer Formen analog entwickelt zu dem, was die  bildende Kunst in den letzten Jahren im Umgang   mit Text konzipiert hat, bzw. worin die Differenz liegt, wenn Wort und Begriff im Zentrum einer Realisierung im Raum stehen."

Projektleitung und Kuratorin: Katharina Kaiser zusammen mit  Sabine Techel
Videodokumentation: Verein für Arbeit, Forschung und Bildung (AFB)

Fotograf: F. Müller

 

 

 

24.04. - 18.05.1997  Haus am Kleistpark
Ausstellung
Quadratur III
Klaus Abromeit, Detlef aus dem Kahmen, Tina Bara, Mercedes Barros, Andreas Baumeier, Klaus Duschat, Catherine Metais-Bührend, Jarg Geismar, Walter Gramming, Friederike Hammann, Manfred Hodapp, Hans-Peter Klie, Azade Köker, Thomas Leuner, Ralf Lücke, Reinhard Matz, Paul Pfarr, Andreas Schmid, Matthias Stankus, Knut Werner-Rosen, Werner Zein
"L e e r e im Sinne von Abwesenheit und der Reduktion von Material und Größe ist das verbindende Thema  der insgesamt vierteiligen Ausstellungsreihe 'Quadratur'.
Bei Quadratur  I und Quadratur II wurde bei den individuellen Positionen trotz Reduktion auf das 'Sofortbild' noch so etwas wie der 'Werkcharakter' der künstlerischen Einzelbeiträge deutlich, und es setzte sich eine erstaunliche Fülle ästhetischer Möglichkeiten im kleinen, zweidimensionalen Bild – Format durch."
"Die Künstlerinnen und Künstler  von Quadratur III, denen gemeinsam ist, dass sie wie alle anderen am Projekt Beteiligten in den letzten 15 Jahren im HAUS am KLEISTPARK ausgestellt haben, verpflichteten sich in einem gemeinsamen Prozeß auf ein sehr strenges Konzept, das die letzten minimalen, ja minimalistischen Differenzen herausarbeiten soll. Entstanden ist dabei e i n e  raumgreifende Installation, welche die Funktion des herkömmlichen ' Rahmens ' übernimmt.
Innerhalb dieses Rahmens werden individuell alle Elemente des ' Betriebssystems Kunst ' unter dem Stichwort 'Leere ' durchdekliniert:"
Sinnlich - haptischer Produktionsprozeß  ( = Arbeit im Atelier)→ maschinell – serieller Produktionsprozeß ( hier: das Sofortbild )→ öffentlicher Kunstraum ( hier: das HAUS am KLEISTPARK ) → medialer Raum ( = Video ) → virtueller Raum  (= Internet )

Projektleitung und Kuratorin: Katharina Kaiser zusammen mit Peter Funken
Internetpages der beteiligten Künstler von einsBisneun, Mediengesellschaft, Berlin und Künstlervideos: Verein für Arbeit, Forschung und Bildung (AFB)

Fotograf: F. Müller

 

 

 

20.03. - 13.04.1997 Haus am Kleistpark
Ausstellung
Quadratur II
Dietrich Arlt-Aeras, Ute und Bernd Eickemeyer, Eleonore Fuchs-Heidelberg, Fritz Gilow, Ursula Kelm, Gerald Matzner, Eva Paul, Nelly Rau-Häring, Thomas Schliesser, Petra Seelenmeyer
"Mit dem Projekt Quadratur wollen Künstlerinnen und Künstler, Autorinnen und Autoren, die in den letzten 15 Jahren an Ausstellungen und Lesungen im HAUS am KLEISTPARK  beteiligt waren, mit künstlerischen Mitteln auf die Bedeutung dieses Hauses für die Berliner Kunstszene aufmerksam machen.
Das ursprünglich zweistufig geplante Projekt hat sich nunmehr folgerichtig als vierteiliges entwickelt. Künstler, die sonst eher gewohnt sind, individuell zu arbeiten, haben sich auf einen intensiven Gedankenaustausch bei der Formulierung eines gemeinsamen Projektes eingelassen. Obwohl hier sehr unterschiedliche künstlerische Positionen vertreten sind, entsteht nicht etwa eine “Schöneberger Freie Kunstausstellung“, sondern eine konzeptionell durchdachte Rauminstallation im Kontext der individuell entwickelten Ausdrucksformen."
"Wie schon bei Quadratur I werden sich auch bei Quadratur II Künstlerinnen und Künstler, die sonst plastisch, malerisch, konzeptionell oder fotografisch arbeiten, auf das Medium “Sofortbild“ konzentrieren. Dieses ist nicht nur eine bewußte Reduktion von Material und Größe, hier wird wiederum Leere sichtbar.
Sofortbilder  verdeutlichen  –  mehr als dies z.B. großformatige Cibachrome - Fotos könnten -, daß ein Bild Realität nicht abbilden kann, sondern daß es nichts mehr ist als ein flüchtiger Schein, der auch die Zeit nicht wirklich anzuhalten vermag."
Projektleitung und Kuratorin: Katharina Kaiser zusammen mit Ulrike Abel
Videodokumentation: Verein für Arbeit, Forschung und Bildung (AFB)


Fotograf: F. Müller


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