GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM


2016


Fotografien von Heike Steinweg
Ich habe mich nicht verabschiedet
Frauen im Exil

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© Heike Steinweg, A., aus: Frauen im Exil, 2016

Heike Steinweg richtet ihren Blick auf die persönlichen Geschichten von Frauen im Exil. Ihr geht es um das Hinschauen und Zuhören, um den Dialog auf Augenhöhe. Die geflüchteten Frauen, die sie portraitiert, haben sehr unterschiedliche kulturelle und soziale Hintergründe. Gemeinsam ist allen die Position der Stärke: der Wille, die Kraft und der Mut, sich ein neues Leben aufzubauen. Durch ihr Handeln werden sie Vorreiterinnen für andere. 
Heike Steinweg gibt dem Publikum mit dieser Ausstellung die Möglichkeit, Geschichten anderer Menschen zu erfahren und somit die Möglichkeit, über das Gegebene und sich selbst hinaus zu denken. Die Erfahrung einzelner Menschen anschaulich zu machen versteht sie auch als politischen Prozess.



Blicke in die Ausstellung, Heike Steinweg (re)

Gruppenbild der Portraitierten, Priya Basil (re)


www.heikesteinweg.de

18.11.2016 bis 15.01.2017
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
am 1. Mittwoch im Monat geschlossen – Eintritt frei




Eine Ausstellung im Rahmen des Monats der Fotografie
Andreas Trogisch - Vineta
Fotografien aus der untergehenden DDR

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©  Andreas Trogisch, Berlin 1985

Andreas Trogisch zeigt uns in Portraits aus dem Jahr 1985 und Stadtlandschaften von 1990 die vergangene Welt der DDR und lässt den Zeitgeist eines gescheiterten politischen Systems spürbar werden. Vielfältig sind die Gefühle, die die klassischen schwarz-weiß Fotografien auslösen und den Diskurs über das Wesen gesellschaftliche Veränderungsprozesse geradezu herausfordern. Inhalt und Ästhetik sind dabei untrennbar verbunden. Der sensible Blick des Fotografen spiegelt die Fragilität der Situation in differenzierter Tonigkeit und ausgeprägter formalen Gestaltung.

«Vineta» erscheint als Buch bei Peperoni Books.



Andreas Trogisch, Blick in die Ausstellung


Verleger Hannes Wanderer (re) 




9.9. – 9.11.2016
GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
am 1. Mittwoch im Monat geschlossen  Eintritt frei




Sechste Tempelhofer Kunstausstellung

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Zum sechsten Mal in Folge zeigen ortsansässige, semi-professionell arbeitende Künstler/innen ihre Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie in einer Gruppenausstellung in der GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM. Es stellen aus:

Wilhelm Bongartz, Dodo Bosse, William F. Brennan, Arno Bruse, Monika Bulang-Lörcher, Aenne Burghardt, Susanne van Cleve, Karen Lang, Renate Meßmacher, Melanie Möglich, Sigrid Petzelt, Rashid Salman, Manfred Schmidt, Christoph J. Schröder, Karin F. Schwarze, Günter Umbreit und Wolfgang Wende.




Blicke in die Ausstellung  |  ausstellende Künstler/innen


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
15.7. – 28.8.2016,  Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr,
am 1. Mittwoch im Monat geschlossen  Eintritt frei



Collecting the City
Eine Installation von Maria und Natalia Petschatnikov

©  Maria und Natalia Petschatnikov, Untitled, 2016

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Maria und Natalia Petschatnikov zeigen in der Galerie des Tempelhof Museums die aus Ölbildern und raumgreifenden malerischen Elementen bestehende Installation mit dem Titel Collecting the City. Dabei werden drei Orte Berlins zusammengebracht: das Bode Museum, der Flohmarkt am Mauerpark und das eigene Künstleratelier in Kreuzberg. Die Künstlerinnen nehmen diese Orte als fragmentarische und subjektive Sammlungen wahr, die von der Stadt Zeugnis ablegen und entwickeln daraus ihre Arbeit. Collecting the City ist eine vielschichtige räumliche Collage, die die Großstadt widerspiegelt.

In der Ausstellung in der Galerie im Tempelhof Museum bilden drei Gemälde-Gruppen zusammen mit dem malerisch gestalteten Galerieraum einen assoziativen Ort. Wände und Fußboden des Ausstellungsraumes weisen malerische Spuren eines Ateliers auf und verwandeln den Raum in ein Gesamtbild. Ölbilder auf verschieden großen, dünnen Metallplatten werden auf Regalsystemen wie Teile eines großen Puzzles zusammengesetzt. Die Installation erzählt von einer Stadt, in der sich Gegenwart und Vergangenheit treffen, in der Schönheit und Alltäglichkeit, Kunst und Leben untrennbar miteinander verwoben sind.

Blicke in die Ausstellung








Eindrücke von der Eröffnung, Maria und Natalia Petschatnikov


www.petschatnikov.de
|  www.frauenmuseumberlin.de


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
20.5. – 3.7.2016,  Mo – Do 10 –18 Uhr, Fr 10 –14 Uhr, So 11 – 15 Uhr – Eintritt frei


Myanmars Driving Force
Fotografien von Nora Bibel



© Nora Bibel, Trishaw, Yangoon, 2015

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Das Zusammenspiel von sozialen Veränderungen und persönlichen Schicksalen steht im Zentrum des fotografischen Interesses von Nora Bibel.  Nach einer langen Zeit der totalen Isolation vollziehen Myanmar und die dort lebenden Menschen seit 2011 eine sprunghafte Entwicklung in das globalisierte 21. Jahrhundert. Nora Bibel zeigt in dieser Ausstellung inszenierte Portraits von politischen Aktivisten und Fragmente eines Landes im Stillstand. Die Fotografien scheinen zufällig gefunden, sind aber alle für den Moment arrangiert.




www.nora-bibel.de


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
10.3.–29.4.2016,  Mo –Do 10–18 Uhr, Fr 10–14 Uhr, So 11–15 Uhr
Am 1. Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei



Lena Szankay

Santa Fé Litoral
Fotografisches Portrait einer ländlichen Region Argentiniens



© Lena Szankay, Santa Fé Litoral, 2010Link zur Einladung

Die Fotoserie »Santa Fé Litoral« von Lena Szankay versteht sich als Portrait der gleichnamigen argentinischen Provinz. Wie lässt sich eine Region visuell definieren? Was ist ihre Identität? Wie erzählt man davon? In welchen Ansichten materialisiert sich das Typische?

Lena Szankay präsentiert Ausschnitte und Fragmente einer Natur- und Kulturlandschaft, in der poetische Momente und Dokumentarisches gleichermaßen präsent sind. Sie leiht uns ihren subjektiven Blick auf Orte wie Personen und erlaubt dem Betrachter dennoch, sich sein eigenes Bild zu machen – von den Flüssen und Ufern, von Fischern und alternativen Lebensformen. Es liegt eine große Ruhe in den Bildern – fast kann man die Stimmung der landestypischen »Siesta« darin spüren.
Nicht nur in dieser Hinsicht bildet die Serie einen Kontrast zur zeitgleich im Projektraum des Haus am Kleistpark ausgestellten Fotoinstallation »Rompecabezas«, deren Bilder sämtlich in der 13-Millionenstadt Buenos Aires aufgenommen wurden. Während die Fotografin dafür eine Handykamera einsetzte, hatte sie sich bei der Serie »Santa Fé Litoral« für die Arbeit mit einer Mittelformatkamera entschieden.
Lena Szankay wurde 1965 in Buenos Aires geboren und wuchs in Argentinien, Deutschland und Peru auf. Als junge Erwachsene lebte sie über 20 Jahre in Berlin (unter anderem, um am Lette-Verein Fotografie zu studieren). Vor  7 Jahren entschied kehrte sie nach Argentinien zurück, wo sie neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit Fotografie lehrt.





www.lenikem.com


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin
18.01. – 28.02.2016, Mo –Do 10–18 Uhr, Fr 10–14 Uhr, So 11–15 Uhr
Am 1. Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei
Zeitgleich stellt Lena Szankay im Projektraum des HAUS am KLEISTPARK die Fotoinstallation ROMPECABEZAS aus.

Dieses Projekt wurde unterstützt von MECENAZGO, Buenos Aires, Argentinien.


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