GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM


2014

Eine Ausstellung im Rahmen des Monats der Fotografie
Karl-Ludwig Lange. Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004
Von der Weißenseer Spitze bis zum Antonplatz 1994



Foto: © Karl Ludwig Lange aus Von der Weißenseer Spitze bis zum Antonplatz 1994

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Weißensee im Nordosten der Stadt ist keine Top-Lage; viele Geschäfte an den Hauptstraßen sind heute geschlossen. Vor hundert Jahren hingegen beherrschten Kleingewerbe sowie die meist zweigeschossige Bebauung des 19. Jahrhunderts die Szenerie.Die Weißenseer Spitze beherbergt u. a. die ehemalige Brotfabrik, seit zwei Jahrzehnten Kulturzentrum. Um den Antonplatz an der Berliner Allee entstanden in der Gründerzeit zahlreiche bürgerliche Wohnhäuser. Solche Unterschiede in der städtebaulichen Bezirksstruktur stellte Karl-Ludwig Lange 1994 mit seinen Bildern subtil heraus. Auch das Kino Toni, 1992 vom Regisseur Michael Verhoeven erworben, ist vertreten. Nicht ohne Grund bilden zwei Kulturorte die Klammer für Langes fotografische Untersuchung der Stadt.Zeitgleich zeigt Karl Ludwig Lange in der Galerie im Rathaus Tempelhof die Serien Stadtbild 2000 und Architekturen 2002-03.

Das künstlerische Werk des Fotografen Karl-Ludwig Lange entstand im eigenen Auftrag über fünf Jahrzehnte hinweg. Sein Bildkosmos erschließt sich dem Betrachter erst durch den Besuch aller Ausstellungen des zehnteiligen Projekts „Berlin – Perspektiven auf eine Stadt“, welches von  Kommunalen Galerien in Berlin und Berliner Regionalmuseen (Kurator Dr. Matthias Harder) realisiert wird.





GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
31.10.2014 – 11.01.2015, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, 
Frei 10 – 14 Uhr,
So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei

www.k-l-lange.de

 

Des Weiteren beteiligen sich folgende Häuser an dem Ausstellungsprojekt:

Alte Feuerwache:
Der Westen 1973–86

 

Museum Pankow:
Prenzlauer Berg: Entlang der Mauer zwischen Wedding 
und Prenzlauer Berg 1973–2004

 

Galerieetage Alt-Hermsdorf / Museum Reinickendorf:
Die 100 Ansichten des Fernsehturms

Kommunale Galerie Berlin:
Die bipolare Stadt.
Zwischen Hackeschem Markt und Kranzler Eck, 1991–2002

 

Humboldt-Bibliothek:
Lichterfelder Villen 1986 / Frohnauer Weiher 1989

 

Mitte Museum
Regionalgeschichtliches Museum für Mitte, Wedding, Tiergarten von Berlin:
Köpenick 1990–2003

 

Museum Köpenick:
Das Tiergarten-Viertel 1985

 

Mittelpunktbibliothek Köpenick Alter Markt:
Politische Gegebenheiten







Thomas Tiltmann
- woanders
Fotografische Ausstellungsinstallation

Foto: Thomas Tiltmann

Link zur Einladung

Jede Fotografie, die auf das Abbildhafte zielt, zeigt uns den Abzug eines vergangenen Augenblicks, der einer unmittelbar realen Wirklichkeit zum Verwechseln ähnlich ist.

Der Fotograf Thomas Tiltmann, einer der letzten Meisterschüler von Arno Fischer, zeigt in der Ausstellung „woanders“ eine räumliche Gesamtkomposition mit dem Ursprungsmaterial Polaroid. Seine narrative Rauminstallation ist so konzipiert, dass sie über ein dokumentarisches Interesse hinaus als Metapher betrachtet werden kann.

Mit der Balance von Sensibilität und Neugierde hat Thomas Tiltmann persönliche Orte, an dem sich Zeiten und Kulturen überlagern, in pointierten Bildern festgehalten. Die Fotografien vermitteln dabei Lust und Traurigkeit und eine Mischung aus reizendem Lächeln und Leere, trockenem Humor und Melancholie, die mit dem nostalgischen Prinzip der Sofortbildfotografie einhergeht.




Blicke in die Ausstellung



Dr. Uwe Dietrich und Dr. Katharina Hausel bei der Einführung
Thomas Tiltmann, Galerieleiterin Barbara Esch Marowski, Dr. Katharina Hausel


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM
, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
5.9. bis 19.10.2014, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, Frei 10 – 14 Uhr,
So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei
www.thomas-tiltmann.de

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4. Tempelhofer Kunstausstellung

Zum vierten Mal in Folge zeigen ortsansässige, semi-professionell arbeitende Künstler/innen ihre Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie in einer Gruppenausstellung in der Galerie im Tempelhof Museum.

Link zur Einladung

Es stellen aus:
Christoph Damm, Ulla Enghusen, Volker Franzius, Ernstfriedrich Jünger, Anke Jungbluth, Barbara Pfitzner, Maria Rohrbach, Rashid Salman, Sigrun Schmidt-Traub, Tjwan Hwie Sie, Susanne Tank, Günter Umbreit und Elvira Zimmermann.











Blicke in die Ausstellung – Eindrücke von der Vernissage / Foto © Gerhard Haug, Berlin


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
27.06.2014 – 24. 8. 2014, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, 
Frei 10 – 14 Uhr, So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei

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Amélie Losier – Just like a woman
Fotografien aus New York City



Link zur Einladung

Die junge Fotografin Amélie Losier, Schülerin von Arno Fischer, zeigt in der Galerie im Tempelhof Museum Fotografien aus New York. Es handelt sich um Frauen-Portraits sowie klassische Street Photography. Zur Ausstellung gehört die Präsentation eines Photofilms.


Dazu Amélie Losier:

"Ein Licht, eine Strassenecke, ein Gesicht, eine Situation, ein Gebäude. Überall, worauf ich meinen Blick richte, erkenne ich das bekannte Motiv eines berühmten Fotografen. Ich laufe durch die Strassen und denke an den Film von Raymond Depardon. New York City bleibt faszinierend, aber fast unmöglich zu fotografieren. Dann erreichen mich die Worte von Arno Fischer: Schau, Kleene, mit Deinen Augen!

Also schaue ich: und dann sehe ich New York's Tageslicht, ihre Lichter in der Nacht. Ihre Verspiegelungen. Ihre Schatten. Ihre vielfachigen Schichten, die die Menschenmenge ständig und überall reflektieren und den eigenen Blick ohne Orientierung fragmentieren. Und diese Frauen und Männer, die in meinem Leben hinein- und heraus kommen und gehen."


Blick in die Ausstellung
In der Ausstellung und mit Katalog
Stefanie Unternährer von Institut Français, Amélie Losier und Galerieleiterin Barbara Esch Marowski
Verleger Bernhard Echte, Franziska Schmidt, Villa Grisebach
Rachel Kohn (Frauenmuseum Berlin), Franziska Schmidt, Caroline Armand, Amélie Loser

Weitere Informationen unter:

GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
11.04.2014 – 15. 6. 2014, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, 
Frei 10 – 14 Uhr, So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei, www.amelielosier.com

Mit freundlicher Unterstützung des Bureau des arts plastiques des Institut français und dem französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation.




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Zohar Fraiman

Devils and Brides
Malerei und Objekte


© Zohar Fraiman, Honey, I‘m home, 2013, Oil on wooden altar, 87 x 48 cm

Link zur Einladungskarte

Ab dem 31.1. stellt die junge Malerin Zohar Fraiman ihren aktuellen Zyklus „The Dybbuk“ in der Galerie im Tempelhof Museum aus. Die 1987 in Jerusalem geborene, durch ihre internationalen Erfahrungen geprägte Zohar Fraiman beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Rolle der Frau im Spannungsfeld von jüdischer Religion, Tradition und säkularer Gesellschaft. In ihrer Malerei verweben sich ideale Vorstellungen mit unheimlichen, zutiefst beunruhigenden Momenten.

Zohar Fraiman beschäftigt sich in der hier ausgestellten Serie mit dem Mythos des Dybbuk, eines Geistes aus dem jüdischen Volksglauben. Die Künstlerin thematisiert eine Ausformung der Geschichte, in der eine junge Frau am Tag ihrer Hochzeit auf den Geist eines Mannes trifft, den sie einst kannte. Die dargestellte Ambivalenz zwischen Begehren und Moral zeugt von der Auseinandersetzung der Künstlerin mit gesellschaftlichen Konventionen.

Zohar Fraiman wuchs in einer stark religiös geprägten Familie in der Siedlung Hashmonaiim in Israel auf. Sie studierte Malerei an der School of the Museum of Fine Arts in Boston, in der Meisterklasse der Jerusalem Studio School und an der Universität der Künste in Berlin als Meisterschülerin von Prof. B. Held.

Ihre Arbeiten wurden durch Stipendien und Studienaufenthalte in verschiedenen Ländern gefördert. Sie hat zahlreiche Ausstellungen bestritten und steht nun am Beginn ihrer professionellen künstlerischen Karriere.





GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
31.01.2014 – 30. 3. 2014, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, 
Frei 10 – 14 Uhr, So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei, www.zoharfraiman.com

 


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