GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM


2013



Im Rahmen der Reihe CrossKultur
Dolgor Ser-Od   Kirschbaumblüten
Malerei, Zeichnung und Lithographie

Dolgor Ser-Od, Monos blossoming, 2010

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Die 1972 in Ulan Bator/Mongolei geborene und auch dort professionell ausgebildete Künstlerin Dolgor Ser-Od lebt seit 2008 in Berlin. In der Galerie im Tempelhof Museum zeigt sie kleinformatige Werke, in denen sie das Leben in ihrer Heimat thematisiert. Die Bilder faszinieren durch die Anklänge an die mongolische Tradition und die hohe Detailtreue.
Die fantasievollen, paradiesischen Bilderwelten von Dolgor Ser-Od sind barock in der Fülle von Farbe und Form, zart ist die Ausführung der Miniaturen. Die Rahmen der Bilder bestechen durch ihre Materialität: Sie sind zum Teil aus kostbaren tibetischen Stoffen von der Künstlerin handgenäht.
Dolgor Ser-Od eröffnet mit ihren stilisierten, farben- und lebensfrohen Bildern die Möglichkeit, einen Einblick in Teile der mongolischen Kultur zu bekommen. Ihre Bilder sind individueller und zugleich universeller Ausdruck des Lebens. Das eigentlich Fremde erscheint vertraut und überwindet so die Grenzen zwischen den Kulturen.





Blick in die Ausstellung, Dolgor Ser-Od (Bild Mitte)


GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
18.11.2013 – 19. 1.
2014, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, 
Frei 10 – 14 Uhr, So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei


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Hermione von Preuschen
1854 -1918 
Künstlerin, Schriftstellerin, Reisende

Diese kulturhistorische Ausstellung erinnert an eine bemerkenswerte Frau: Hermione von Preuschen setzte sich über alle Konventionen ihrer Zeit hinweg und führte ein unabhängiges Leben als Künstlerin und Schriftstellerin. Zahlreiche Reisen führten sie rund um die Welt.
Die Künstlerin gilt als Begründerin des „Historischen Stilllebens“. 1887 erregte sie mit ihrem Bild Mors Imperator große Aufmerksamkeit: das Gemälde zeigte ein Skelett mit den Herrschaftszeichen eines Königs und wurde als Majestätsbeleidung gewertet.
Die letzten 10 Lebensjahre verbrachte Hermione von Preuschen in Lichtenrade, wo sie in ihrer Villa „Tempio Hermione“ Kunstausstellungen und Feste veranstaltete, zu denen die Berliner Gesellschaft anreiste..

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Hermione von Preuschen, um 1918. Archiv Museen Tempelhof-Schöneberg


Blicke in die Ausstellung  | Portrait Hermione von Preuschen, gemalt von Helene Richter




Galerie im Tempelhof Museum, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
5.9. bis 3.11. 2013, Mo & Mi 10–16 h, Di & Do 10–18 h, Fr 10–14 h,
So 11–15 h, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei

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Dritte Tempelhofer Kunstausstellung

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Nach den Erfolgen der letzten beiden Jahre präsentieren nun zum dritten Mal ortsansässige, semi-professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie in einer Gruppenausstellung in der Galerie im Tempelhof Museum. Beteiligt sind in diesem Jahr:  Antonius, Monika Berner, Monika Bolte, Wilhelm Bongartz, Monika Bulang-Lörcher, Brunhilde Duben, Ulla Enghusen, Karin Falkenberg, Dominique Gato, Sabine Krause, Krems (Team), Renate Kunze-Totz, Ursula Maria Pfund, Maria Rohrbach, Werner Schlötke, Wolfgang Sterrer, Petra Vieweg und Wolfgang Wende.

Blick in die Ausstellung



Elisabeth Lux,  Alexander Munterjan


die ausstellenden Künstler/innen

Eröffnung


Galerie im Tempelhof Museum, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
21.6. bis 25.8. 2013, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, 
Frei 10 – 14 Uhr, So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei

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Maria Jauregui Ponte - Fotografie

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Maria Jauregui Ponte, aus der Serie Überstrahlungen

Ist Licht ein Gegenstand? Lässt es sich abbilden?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich die in Berlin lebende spanische KünstlerinMaria Jauregui Ponte. Dazu kehrt sie zu den Anfängen des „Lichtschreibens“(so die Übersetzung von „Fotografie“) zurück und belichtet das Papier direkt.
Auf diese Art entstehen Schwarz-Weiß-Fotogramme mit immer dichteren Netzen und Strukturen, die es in der Natur nie gegeben hat – und dennoch sind sie „fotografiert“.

Für ihre Farbarbeiten legt Jauregui Ponte das Fotopapier in eine Kiste, an deren Seiten sich Öffnungen befinden. Wir sehen also genau, wie sich das Licht ausgebreitet hat und wie sich die leuchtenden Farben mischen. Diese Überstrahlungen lassen keine Assoziationen mit Gegenständen im üblichen Sinn zu - stattdessen ist das Un-Sichtbare visualisiert.

In den Arbeiten der dritten Ausstellungsgruppe hat Maria Jauregui Ponte die Probestreifen der Überstrahlungen zu  Collagen verarbeitet.

Die 1972 in der Nähe des baskischen San Sebastian geborene Künstlerin lebt seit 1996 in Berlin. Dort arbeitete sie über einen längeren Zeitraum im Atelier von Stephan Erfurt (C/O Berlin) und studierte an der Neuen Schule für Fotografie. Ihre Arbeiten wurden bereits in Köln, Barcelona, San Sebastian und Berlin ausgestellt.




Fotos: © Gerhard Haug, Berlin


Galerie im Tempelhof Museum, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
19.4. bis 13.6.2013, Mo & Mi 10 – 16 Uhr, Di & Do 10 – 18 Uhr, Frei 10 – 14 Uhr,
So 11 – 15 Uhr, am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei 


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Karin WieckhorstBegegnungen in Ateliers
Portraitfotografien und Übermalungen DDR 1986 –1987

Eine Veranstaltung im Kontext der Ausstellung „Geschlossene Gesellschaft – Künstlerische Fotografie in der DDR 1949 – 1989“ der Berlinischen Galerie.

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Karin Wieckhorst: Aus der Serie Begegnungen in Ateliers: Neo Rauch

Seit 1985 gab es in Leipzig die von Judy Lybke geführte Galerie EIGEN+ART. Die Fotografin Karin Wieckhorst bekam durch die Galerie Zugang zu aktuellen und bis dahin in der DDR ungewöhnlichen Kunstereignissen. Sie begann, mit ihrer Kamera Projekte junger Künstler zu begleiten.

Mitte der achtziger Jahre besuchte Karin Wieckhorst mit dem Kunsthistoriker Christoph Tannert viele Ateliers nicht angepasster Künstlerinnen und Künstler in der DDR. In der Folge entstanden 26 Fotoporträts junger Künstler/innen, die von den jeweils Portraitierten  übermalt  oder kollagiert wurden. Ein Teil dieser Arbeiten, in denen u.a. Neo Rauch, Hartwig Ebersbach, Angela Hampel vertreten sind, werden nun erneut präsentiert und erlauben einen Einblick in die damalige Kunstszene der DDR.

Karin Wieckhorst, 1942 in Holzhausen/ Sachsen geboren, wurde als Tiefdruckretuscheurin ausgebildet und studierte später Fotografie an der HGB Leipzig. Mehr als 40 Jahre arbeitete sie als Fotografin am Museum für Völkerkunde in Leipzig. Parallel dazu verfolgte sie zahlreiche eigene fotografische Projekte, die sie in Büchern veröffentlichte und in zahlreichen Ausstellungen zeigte.

Blick in die Ausstellung





Eröffnung

v.l.n.r.: Galerieleiterin Barbara Esch Marowski, Karin Wieckhorst / Uwe Warnke, André Kirchner

v.l.n.r.: Karin Gille, Karin Wieckhorst, Susanne Herrmann / Karin Wieckhorst , Klaus Killisch

v.l.n.r.: Kurt Buchwald, André Kirchner, Barbara Esch Marowski / André Kirchner, Barbara Esch Marowski, Ursiula Paletta, Frank Silberbach


Galerie im Tempelhof Museum, Alt - Mariendorf 43, 12107 Berlin
25.01. 2013 - 7.4. 2013, verlängert bis 14.4.2013
Mo & Mi 10 – 16 h, Di & Do 10 – 18 h, Frei 10 – 14 Uhr, So 11 – 15 h,
am ersten Mittwoch im Monat geschlossen, Eintritt frei

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