GALERIE im RATHAUS TEMPELHOF


2013

Eva Grøttum – Circulation/ Aina Mahal
Papierarbeiten und Objekte


Link zur Einladungskarte |   Künstlerinformation

Eva Grøttum, geboren in Norwegen, reiste nach ihrem Studium in Oslo und Berlin und einem PS1-Aufenthalt in New York mit einem indischen Staatsstipindium 1994 zum ersten Mal nach Indien. Die Begegnung mit der dortigen Architektur war der Beginn einer sich kontinuierlich ausweitenden und vertiefenden Auseinandersetzung mit den indisch/islamischen geometrischen Mustertraditionen. Im Grafischen, Zeichnerischen, in Drucken und Objekten aus Papier wird das Vorgefundene als geliehene Form immer wieder neu ins Spiel gebracht. Hierbei ist eine assoziative Reflexion mit den Musterungen aus der norwegischen Handwerkstradition zu erkennen, welche nicht zuletzt auch ein wichtiger Impuls für ihre Arbeit und Identität ist. Aus einer anderen Perspektive orientiert sich Grøttums Arbeit an einer Tradition der malerischen Reduktion, wie sie bei Ad Reinhard und Agnes Martin zu finden ist. Die zurückhaltende Poesie der Einfachkeit macht ihre Arbeit aus.




Blick in die Ausstellung | Eva Grøttum mit ihrem Prof. Bernd Koberling | Foto:Gerhard Haug, Berlin

Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
Ausstellungsdauer: 27.9. – 8.11. 2013, Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Eintritt frei

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Matthias Stuchtey – selfstorage

Objekte


Ludvig, 1-6, 2012, Holz, Kunststoff, Metall

Link zur Einladungskarte |   Link zur Rede von Dr. Birgit Möckel


Die Hinterfragung der Welt ist das Thema des Bildhauers Matthias Stuchtey, der sein Kunststudium als Meisterschüler bei Reiner Ruthenbeck abgeschlossen hat.  Stuchtey geht es darum, das aufzubrechen, was ist. Der Künstler nimmt vorgefundene Objekte auseinander, zersägt sie und erschafft aus den entstandenen Einzelteilen seine Werke. Diesen Prozess von Dekonstruktion und Konstruktion sieht Stuchtey als Versuch, einen anderen Blick auf das Leben zu provozieren. Die Betrachter seiner Arbeiten sind eingeladen, sich auf dieses Spiel einzulassen, die eindeutige Zuordnung hinter sich zu lassen und die Mehrdeutigkeit der Realität zu entdecken.  

Matthias Stuchtey versteht seine künstlerischen Arbeiten als Projektionsfläche. Der Künstler entwickelt einen neuen Werkbegriff, indem er gewohnte Muster aufbricht.  Im nicht-regelhaften Zusammenbau lädt er das vorgefundene oder gekaufte  Material mit zusätzlichen, unabhängigen Realitäten auf. Stuchtey selber sagt dazu: Das, was ich suche, ist die Bewegung zwischen den Bedeutungsebenen.

Fundus für Stuchteys Arbeit ist die Wirklichkeit. In der Ausstellung wird u.a. die ArbeitLudvig zu sehen sein. Ludvig war ehemals ein Computer-Unterschrank von IKEA, der Kabel und Steckdosen verhüllen sollte. Stuchtey hat den Schrank als bildhauerisches Material gekauft, aufgebaut, zersägt und hat so die ursprüngliche Funktionalität von Ludvig zerstört. Das dabei entstandene Material hat er als Werkstoff zu einem neuen komplexen Gebilde verbunden, welches architektonischen Charakter hat. Die einzelnen Räume sind spürbar und treten durch Öffnungen in Beziehung zueinander. Dabei wird die Lust des Künstlers an subtilem Gedankenspiel und Materialität spürbar. Wir laden zur Entdeckung ein.




Blick in die Ausstellung | © Foto: Gerhard Haug, Berlin


Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
Ausstellungsdauer: 9.8. – 19.9. 2013, Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Eintritt frei

www.matthias-stuchtey.de

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Arnd Weider
Fotografie


o.T., 2012, analoge Mittelformatfotografie, Ausbelichtung 80 x 100 cm

Link zur Einladung |   Link zum Text von Dr. Matthias Harder

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, dem 16. Mai 2013 um 19 Uhr in der Galerie im Rathaus Tempelhof laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Arnd Weider, Preisträger des Fotoarbeitsstipendiums Tempelhof-Schöneberg 2010, sucht als Fotograf die „anderen Orte“, die in besonderer Weise gesellschaftliche Verhältnisse reflektieren, repräsentieren, negieren oder auch umkehren. Zu sehen sein werden präzise und subtile fotografische Studien z.B. aus dem Sportforum in Hohenschönhausen, dem Flughafengebäude in Berlin-Tempelhof und dem von den Nationalsozialisten erbauten  sogenannten „Koloss von Prora“ auf Rügen.

Blick in die Ausstellung


Arnd Weider im Gespräch  |  Dr. Katharina Hausel, BarbaraEsch Matowski, Dr. Matthias Harder


Blick in die Ausstellung | Fotos: © Gerhard Haug, Berlin

Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
Ausstellungsdauer: 17.5. – 26.7. 2013, Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Eintritt frei
www.arndweider.de

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Unliniert
Frauenmärz: Das Frauenmuseum Berlin zu Gast


Link zur Einladungskarte

17 Künstlerinnen, die alle Mitglieder des Frauenmuseums Berlin sind, zeigen im Rahmen des Frauenmärz ihre Arbeiten aus den Bereichen Bildhauerei, Fotografie, Installation und Wandzeichnung/Grafik. Vertreten sind: Caroline Armand, Angela Bröhan, Judith Brunner, Jana Debrodt, Esther Glück, Andrea Golla, Harriet Groß, Susanne Kienbaum, Birgit Knappe, Rachel Kohn, Nina Neumaier, Ev Pommer, Annette Roch, Susanne Ruoff, Fiene Scharp, Anja Sonnenburg und  Renate Wiedemann.





Fotos: © Gerhard Haug, Berlin

Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
Ausstellungsdauer: 22.3. – 3.5.2013, Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Eintritt frei
An Feiertagen geschlossen

www.frauenmuseumberlin.de

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Susanne Ruoff
Installation und Objekte



Link zur Einladungskarte

Susanne Ruoff, 3. Preisträgerin des Kunstpreises Tempelhof-Schöneberg 2012, zeigt in dieser Einzelausstellung neben skulpturalen Wandarbeiten und Fotografien ihrer international im Außenraum realisierten Werke eine speziell für die Galerie konzipierte Installation.

Die Durchdringung von Zeit und Raum ist das zentrale Thema von Susanne Ruoff.
Die Künstlerin arbeitet immer für den jeweiligen Ort. Sie spielt in ihren Werken mit den räumlichen Dimensionen, greift in vorhandene Konstellationen ein, setzt Akzente, variiert.Der Zeitaspekt manifestiert sich in ihren Arbeiten in Bewegung auf der formalen Ebene, in der räumlichen Ausdehnung und der Beweglichkeit der Arbeiten selber.
Das Raumspiel der Susanne Ruoff überrascht und macht sichtbar, was bislang unsichtbar schien. 

Susanne Ruoff, 1959 in Köln geboren, lebt und arbeitet seit 1978 in Berlin. Ihr Studium der bildenden Kunst an der Hochschule der Künste Berlin schloss sie als Meisterschülerin bei Prof. Bachmann ab. Seither bestritt sie zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland, wurde durch Preise und Stipendien ausgezeichnet und nahm an internationalen Bildhauersymposien in Dänemark, Estland, Frankreich, Holland, Japan, Korea, Polen, Taiwan, USA und Deutschland teil.





Fotos: © Gerhard Haug, Berlin

Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
Ausstellungsdauer: 14. Januar – 8. März 2013, Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Eintritt frei

www.susanne-ruoff.de



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