Galerie im Rathaus Tempelhof


2011

Uschi Niehaus – Worte

Zeichnung und Malerei

Foto Gerahard Haug

Uschi Niehaus absolvierte die Hochschule der Künste Berlin als Meisterschülerin von Marwan. Im letzten Jahr thematisierte sie in ihrem Werk „Cantus Firmus“ die nicht dokumentierbare Zeit einer Liebe und gewann mit dieser Arbeit den Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis.

Nun ist die Künstlerin mit einer Einzelausstellung in der kommunalen Galerie im Rathaus Tempelhof zu Gast und zeigt die umfassende Werkgruppe mit dem Titel „Worte“. Es geht in diesen Arbeiten um die Darstellung von Zauber, Macht und Ohnmacht des gesprochenen, geflüsterten, gesungenen oder verschwiegenen Wortes. Uschi Niehaus ist fasziniert von dem Nachklang der Sprache, egal ob laut, leise oder nur gedacht. Mit der Farbe in ihren Werken gibt die Künstlerin dem Nachhall der Worte einen Raum.

Bezeichnend für Uschi Niehaus ist die intuitive Herangehensweise an ihr Werk. In ihrer Arbeit gilt ein wesentliches Interesse dem Zeichnen, speziell der Linie, die trennt und verbindet, teilt und zusammenführt, Fläche und Raum definiert- auch in der Malerei. Die Künstlerin versteht Zeichnung als Zeichensprache, als Mitschrift der Natur, die die Bewegungen des Lebens und den Rhythmus der Dinge notiert.

Uschi Niehaus realisiert ihre Arbeiten auch im haptischen Zugriff - Malen und Zeichnen mit den Händen, den Fingern, den Fingernägeln, häufig direkt durch Musik beeinflusst. In ihrer Arbeit fallen Klänge, Zeichen, Zeichnungen zusammen: Als sei alles eins.

Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 120 99 Berlin
25.11.2011 -  6.1.2012, Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr, Eintritt frei

Eröffnung Donnerstag, 24.11.2011, 19 Uhr, Einführung Thomas Wulffen
Einladungskarte als PDF
Weitere Informationen: www.uschi-niehaus.de




Bignia Corradini – Malerei und BildObjekte


Foto: Portrait Bignia Corradini

Die seit mehr als 25 Jahren in Berlin lebende Schweizer Künstlerin Bignia Corradini bewegt sich im Zwischenfeld von Malerei und Skulptur. Sie zeigt in dieser Werkschau Malerei und mehrdimensionale Bildobjekte, die sie zueinander in Beziehung setzt.

Bignia Corradinis Werke leben von der dynamischen Fülle, von den vielfältigen Beziehungen zwischen Farben und polymorphen Formen, sowie den Anspielungen auf das, was erst auf den zweiten Blick vor dem Auge zu erscheinen vermag. Der Fokus liegt auf dem inneren Bildgeschehen, welches sich einer vordergründigen Auslegung entzieht.

Corradini erkundet in ihren Arbeiten die grundlegenden Themen der Malerei: das Herausarbeiten des Farbklangs im Kontrast von Hell zu Dunkel, von Warm zu Kalt, das Erarbeiten der Formen, die Textur der Pinselschrift, und arbeitet daran, einen Ausdruck für das enge Zusammenwirken der autonomen Elemente zu finden. Sie lässt die Kräfte im Bild als freies Spiel zirkulieren und schafft so in ihren Werken einen Bildzeitraum, ein Energiefeld, dessen Grundprinzip die Bewegung ist.


Foto: Gerhard Haug

Galerie im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin
Öffnungszeiten: 25.3. – 6.5.2011, Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr, Eintritt frei

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 24.3.2011, 19 Uhr
Einladungskarte als PDF
Weitere Informationen: www.bigniacorradini.ch



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