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„Nachtgestalten“ – Fotografien von Maria Jauregui Ponte

HAUS am KLEISTPARK zu Gast im Fotohaus ParisBerlin in Arles
7 Rue de la Roquette, 13200 Arles, Frankreich

3. – 9. Juli 2017, Vernissage am Mittwoch, dem 5. Juli, 18:30



© Fotohaus ParisBerlin, 2016

Link zur Einladung


Die kommunale Galerie HAUS am KLEISTPARK präsentiert sich in diesem Jahr zum ersten Mal im Fotohaus ParisBerlin während der Rencontres de la Photographie in Arles mit der Serie Nachtgestalten der Fotografin Maria Jauregui Ponte. 
Nachdem Maria Jauregui Ponte über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Serien von kameralosen Bildern im Fotolabor gearbeitet hatte, zog es sie aus der Dunkelheit des Labors in die Dunkelheit der Nacht. In der Serie Nachtgestalten (2015-2016) malt die Künstlerin wie auch bei ihren vorhergehenden Projekten mit Licht und ist damit ganz nahe am genuinen Wesen der Fotografie. Die Künstlerin hat einsame, nächtliche Orte in der Natur aufgespürt, ist dem Lichtkegel einer Taschenlampe als einziger Orientierung gefolgt und hat den Stimmungen gehorcht. Entstanden sind Aufnahmen von großer Magie, die in ihrer Abstraktionskraft gegenstandsloser zeitgenössischer Malerei gleichen und jenseits des objekthaften Abbildungscharakters von Fotografie neue Welten schaffen.

Maria Jauregui Ponte, 1972 im baskischen Hondarribia geboren, lebt seit 1996 in Berlin. Dort schloss ihr Studium an der Neuen Schule für Fotografie ab. Ihre Arbeiten wurden bereits in Köln, Barcelona, San Sebastian ausgestellt. In Berlin realisierte sie u.a. die Ausstellungen Überstrahlungen, GALERIE im TEMPELHOF MUSEUM, Berlin (2013), sub / kutan, HAUS am KLEISTPARK, Berlin (2013). Zuletzt zeigte sie in 2016 A tientas im Photomuseum Zarautz am gleichnamigen Ort. 2013 war sie für den Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK nominiert. Fotografie ist für die Künstlerin ein Experimentierfeld mit vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten. Maria Jauregui Ponte ist auf der Suche nach Bildern, die in ihrer Eigenständigkeit ein Geheimnis ausstrahlen und sich mit Farbe, Raum, Licht und inneren Welten befassen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Dr. Matthias Harder.





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